Vorsicht Kamera: Marine-Kameras und Wärmebildkameras werden immer beliebter. Wie du von der Technik profitierst.

Marine-Kameras & Wärmebildkameras

Marinekameras sind in ihrer Anwendung so vielfältig wie das maritime Leben selbst. Du kannst sie als Überwachungskameras einsetzen, um alle Bereiche deines Bootes oder deiner Yacht im Auge zu behalten. Die eigentliche Innovation bei den modernen Bootskameras ist ihre hohe Flexibilität. Hast du deine IP Marine-Kamera einmal installiert, kannst du von jedem Gerät mit Netzwerkanschluss und Webbrowser direkt auf die Videodaten zugreifen.

Besonders viel Spaß macht die Kamerasteuerung natürlich über den Touchscreen eines Multifunktionsdisplays. Auch bei den leistungsstarken Wärmebildkameras ist die Anwendung verblüffend einfach. Zudem bekommst du bei vielen Marinekameras und Infrarotkameras optional noch eine passende Fernbedienung dazu. Alles, was du wissen musst, erklären wir dir in den folgenden Abschnitten.

Vorsicht Kamera: Marine-Kameras und Wärmebildkameras werden immer beliebter. Wie du von der Technik profitierst.

Marinekameras sind in ihrer Anwendung so vielfältig wie das maritime Leben selbst. Du kannst sie als Überwachungskameras einsetzen, um alle Bereiche deines Bootes oder deiner Yacht im Auge zu behalten. Die eigentliche Innovation bei den modernen Bootskameras ist ihre hohe Flexibilität. Hast du deine IP Marine-Kamera einmal installiert, kannst du von jedem Gerät mit Netzwerkanschluss und Webbrowser direkt auf die Videodaten zugreifen.

Besonders viel Spaß macht die Kamerasteuerung natürlich über den Touchscreen eines Multifunktionsdisplays. Auch bei den leistungsstarken Wärmebildkameras ist die Anwendung verblüffend einfach. Zudem bekommst du bei vielen Marinekameras und Infrarotkameras optional noch eine passende Fernbedienung dazu. Alles, was du wissen musst, erklären wir dir in den folgenden Abschnitten.

Unendliche Möglichkeiten: Moderne Marine-Kameras kannst du überall an Bord einsetzen.

Gerade auf größeren Yachten ist es gut, wenn du den kompletten Überblick behältst. Vor allem dort, wo Gefahren drohen, solltest du dein zusätzliches Auge zum Einsatz bringen. So ist es für viele Skipper ein Gräuel, nicht zu wissen, was im Motorraum ihres Bootes vorgeht. Häufig werden Kameras auf oder unter Deck auch dazu eingesetzt, um wertvolles Equipment zu sichern. Im Fall von Diebstahl oder Einbruch kann eine Marinekamera die entscheidenden Hinweise geben oder Langfinger von vorneherein abschrecken.

Eine Marinekamera ist aber auch dort ideal, wo sie das Manövrieren erleichtert. Denke hier nur mal an enge Hafenausfahrten mit viel Schiffsverkehr. Hier verschaffst du dir mit einer Marinekamera am Heck einen viel besseren Überblick. Sicher ist eben doch sicherer.

Selbst, wenn es um Spaß und Action geht, sind Kameras an Bord heute fast schon ein Muss. Marine-Kameras können nämlich auch richtige Action-Cams sein. Damit sind deine Zuschauer und Follower hautnah dabei, wenn du auf große Fahrt gehst und die Wellen sich spektakulär am Bug brechen. Und auch das zeigt, wie flexibel du bei der Kameramontage bist. Aufgrund der robusten, wetterfesten Gehäuse kannst du Marinekameras praktisch überall auf und unter Deck montieren.

Mittlerweile beschäftigen sich viele renommierte Technologieunternehmen mit der Fertigung von hochwertigen Marinekameras. Dazu gehören z.B. Raymarine, Garmin, FLIR oder die beliebten Action-Kameras von GoPro oder Midland. Gut für dich: Du findest in jeder Preisklasse die passende Kamera.

Totale Durchblicker unter allen Bedingungen: Mit einer Wärmebildkamera kann sich nichts mehr deinen Blicken entziehen.

Seetaugliche Wärmebildsysteme sind die absolute Krönung der maritimen Kameratechnik. Es ist fast wie Zauberei: Mit einer Wärmebildkamera an Bord blickst du mühelos durch völlige Dunkelheit und siehst auch im gleißendem Sonnenlicht klar. Selbst leichter Nebel oder Rauch können dein drittes Auge nicht täuschen. Kein Wunder also, dass sich Rettungskräfte, Polizei und auch das Militär auf diese geniale Thermografie verlassen.

Wärmebildtechnik bringt Klarheit in unübersichtliche und gefährliche Situationen auf See. Bei der Navigation, Kollisionsvermeidung, Überwachung und bei Such- und Rettungsmaßnahmen (Search & Rescue) ist sie unschlagbar.

Die Erfolgsformel einer neuen Generation: Warum IP Wärmebildkameras auf dem Vormarsch sind.

Wenn du häufig auf dem offenen Wasser unterwegs bist, kennst du das vermutlich. Oft sind die Touren am frühen Morgen oder lange nach Sonnenuntergang die wirklich unvergesslichen. Nicht nur, weil es sich oft um die ergiebigsten Angelzeiten handelt. Das Uferfeuerwerk am Abend, die Bootsparty, die auch mal bis in die Nacht dauern darf – das ist maritimes Leben pur. Und mit einer Wärmebildkamera an Bord, musst du nicht darüber nachdenken, wann es Zeit für die Rückfahrt ist.

Und wie kompliziert ist die Bedienung einer IP Wärmebildkamera nun? Sagen wir es so: Wer einen Fernseher bedienen kann, die/der schafft das auch mit einer modernen Wärmebildkamera. Die aktuellen Kameramodelle sind kompakt, federleicht, passen auf jedes Boot und die Installation ist auch für Ungeübte mühelos möglich.

Waren Wärmebildkameras früher im Privatbereich praktisch unbezahlbar, sind sie in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden. Bei Fahrtenyachten, die auch in der Nacht auf See sind, ist eine Wärmebildkamera schon beinahe selbstverständlich geworden.

Wärmebildkamera, Bootsradar und AIS – was ist hier eigentlich was?

Das solltest du wissen: Eine Wärmebildkamera hat im Prinzip nichts mit Radar oder AIS zu tun. Hier handelt es sich um ein völlig anderes System. Aber: Die drei Systeme Wärmebild, Radar und AIS können sich perfekt ergänzen. Wie soll das gehen? Ganz einfach: In der besten aller Skipper-Welten siehst du ein kreuzendes Schiff in der Dunkelheit auf dem Radarschirm als Echo. Durch das AIS erfährst du seinen Kurs und seine Geschwindigkeit – samt exakter Position. Und als optimale Abrundung zeigt dir die Wärmebildkamera wiederum seine Konturen, als würdest du es bei Tageslicht sehen.

Aber was ist mit unbeleuchteten Tonnen oder einem winzigen Ruderboot mit schlechtem Radarecho und ohne AIS Signal? Wie steht es im Notfall bei über Bord gegangenen Personen? Hier sind Radar und AIS ohne Chance. Eine Wärmebildkamera allerdings ist dafür prädestiniert! In jeder der gerade beschriebenen Szenarien, würdest du mit einer solchen Marinekamera den Durchblick behalten.


Technik, die dich elektrisieren wird: Wie funktioniert eine Wärmebildkamera?

Eine Wärmebildkamera funktioniert grundsätzlich nicht anders als eine normale optische Kamera. Der eigentliche Unterschied: Sie empfängt ausschließlich Infrarotstrahlung. Diese Wärmestrahlung strahlt jeder Körper aus, egal ob ein winkender Angler am Ufer oder eine tumbe Holzbohle im Wasser. Infrarotstrahlung ist für das menschliche Auge unsichtbar und wir brauchen technische Hilfsmittel, um sie sehen zu können. Und genau das macht eine Wärmebildkamera. Man nennt sie auch gerne Infrarotkamera, Thermalkamera oder kurz FLIR.

Hättest du’s gewusst? FLIR ist nicht nur ein Firmenname (Teledyne FLIR), sondern auch eine Abkürzung für Forward Looking Infrared, also im Prinzip „nach vorne schauendes Infrarot“. Beschreibt die Funktionsweise schon ganz gut, oder? Wichtig ist dabei, dass du den technischen Unterschied zu einem Nachtsichtgerät verstehst! Nachtsichtgeräte sind nämlich Restlichtverstärker. Sie sind lediglich optische Aufsätze und eben keine Kameras.

Wenn du mal in einer stark bewölkten Nacht auf der offenen See gefahren bist, dann weißt du, dass du von völliger Schwärze umgeben wirst. Eine lichtlose und totale Rabenschwärze. Es gibt hier schlicht keinerlei Restlicht und entsprechend kannst du auch nichts verstärken. Dein Nachtsichtgerät bliebe dann ebenfalls dunkel. Eine Wärmebildkamera benötigt keinen einzigen Strahl sichtbaren Lichts. Sie empfängt nur Wärmestrahlung und die ist völlig unabhängig von Tag oder Nacht.

Buenos Dias: Alles, was du über die Darstellungsweise einer Wärmebildkamera wissen musst.

Wärmebilder werden grundsätzlich in Graustufen dargestellt. Je nach Qualität der verwendeten Videotechnik existieren dabei sehr viele Graustufen mit fast unendlich vielen Abgrenzungen. Problem: Unser Auge ist überhaupt nicht dazu in der Lage, so viele Graustufen zu unterscheiden. Darum ist es eine gute Alternative, Wärmebilder in Farbe darzustellen.

Bei den ursprünglichen Graustufen-Bildern werden die wärmsten Stellen am hellsten dargestellt, also fast weiß, statt grau. Bei der Konvertierung zu farbigen Bildern werden daraus rötliche Töne für die warmen Bereiche und bläuliche Töne für die kältere Temperaturzonen. Das Geniale daran: Nun kann der gesamte Farbraum des Auges für die Bildinterpretation genutzt werden und du kannst unterschiedliche Temperaturen viel einfacher unterscheiden.

Richtig gut: Im Systemmenü fast aller gängigen Kameras lassen sich unterschiedliche Farbmodi (Farbpaletten) einstellen. So findest du genau die Farbdarstellung, mit der du deine Wärmebilder am besten interpretieren kannst.

Weil weniger eben viel mehr sein kann: Wie hoch ist die Auflösung einer Wärmebildkamera?

Wir kennen das alle: Normale Foto- oder Videokameras werben mit immer höheren Auflösungen. Das gilt selbst für die Kameras unserer Mobiltelefone. Wärmebildkameras können mit solchen Pfunden leider nicht wuchern. Die günstigeren Kameramodelle für den Wassersport-Bereich liegen bei 320 Pixeln x 240 Pixeln. Das wären, verglichen mit deiner Smartphone-Kamera, gerade einmal peinliche 0,1 Megapixel. Selbst die größeren Infrarotkameras für den professionellen Einsatz haben oft nur eine Auflösung von 640 Pixeln x 512 Pixeln.

Dazu musst du allerdings verstehen, dass die Technik in einer Infrarotkamera komplexer ist als bei einem rein optischen System. Das führt zu viel höheren Preisen für die Bauteile wie z.B. das Bolometer, also den eigentlichen Thermaldetektor. Zudem nutzt du deine Thermalkamera normalerweise nicht, um tolle Bilder für deine Social Media Kanäle oder das heimische Fotoalbum zu machen.

Willst du allerdings eine auf dem Wasser treibende Person erkennen, ist die Auflösung mehr als ausreichend. Ob die Schwimmerin in Not eine hübsche Kette um den Hals trägt, ist dir in einer Gefahrensituation egal. Du musst einfach nur sicher wissen, ob sich um einen Menschen oder um Treibgut handelt. Das kann dir deine Wärmebildkamera ohne jeden Zweifel zeigen.

Auch Genies sind keine Alleskönner: Die technischen Grenzen von Wärmebildkameras

Um die Wärmestrahlung eines Objekts erfassen zu können, braucht deine Wärmebildkamera einen freien Blick auf das entsprechende Ziel. Wir wissen jetzt: Die Helligkeit der Umgebung ist dafür völlig ohne Bedeutung. Ein Problem ist allerdings Nebel. Den Effekt kennst du selbst: Wird ein Objekt von stärkerem Nebel eingehüllt, kannst du es aus der Entfernung kaum noch erkennen. Deiner Kamera geht es ähnlich. Die Temperatur des Nebels „schluckt“ die Wärmestrahlung von Objekten und diese bleiben für das Kameraauge letztlich unsichtbar.

Klar, dass das auch für die Segel einer Yacht gilt. Deine Infrarotkamera ist eben keine Röntgenkamera und kann den Stoff eines Segels nicht durchdringen. Dahinter liegende Objekte bleiben im Wärmebild ebenso unsichtbar wie bei einer normalen optischen Kamera. Auch wenn die Erkenntnis banal klingen mag: Bei der Wahl des richtigen Montageortes musst du sie unbedingt berücksichtigen.

Bei dieser Technik wird selbst Neptun schwach: Automatische Objekterkennung mit ClearCruise. 

Je nach Multifunktionsdisplay und Kamera bekommst du Zugriff auf eine innovative Funktion namens ClearCruise. Aktivierst du ClearCruise, filmt deine Wärmebildkamera vollautomatisch einen zuvor von dir definierten Bereich.

Erscheint in diesem Bereich nun ein Objekt, das eine andere Temperatur aufweist als die Wasseroberfläche oder der Horizont, gibt das System Alarm. Zudem wird ClearCruise das betreffende Objekt für dich markieren. Vor allem in dunklen Nächten ist diese Funktion ein echter Bodyguard für dein Boot und ein potenzieller Lebensretter. Wenn du selbst in der Dunkelheit die Hand nicht mehr vor Augen siehst, kannst du dich auf deine Infrarotkamera verlassen.

Mollig warm durch eisige Regionen: Eine eingebaute Kameraheizung sorgt für klare Sicht.

Wenn du nicht vor Reisen in kalte Meeresregionen zurückschreckst, ist eine integrierte Heizung definitiv Pflicht. Der Aufpreis für eine solche Heizfunktion hält sich meist in Grenzen und der Mehrwert ist beachtlich. So kann die Kameralinse niemals beschlagen und selbst Eis und Schnee  können der Wärmebildkamera nichts anhaben. Du musst dich in Polarregionen unbedingt auf deine Kamera verlassen können. Sie hilft dir nämlich auch dabei, treibende Eisstücke früh genug zu erkennen, da sie kälter sind als das sie umgebende Wasser. So kommst du gesund und sicher auch durch schwierige Passagen.

Mollig warm durch eisige Regionen: Eine eingebaute Kameraheizung sorgt für klare Sicht.

Wenn du nicht vor Reisen in kalte Meeresregionen zurückschreckst, ist eine integrierte Heizung definitiv Pflicht. Der Aufpreis für eine solche Heizfunktion hält sich meist in Grenzen und der Mehrwert ist beachtlich. So kann die Kameralinse niemals beschlagen und selbst Eis und Schnee  können der Wärmebildkamera nichts anhaben. Du musst dich in Polarregionen unbedingt auf deine Kamera verlassen können. Sie hilft dir nämlich auch dabei, treibende Eisstücke früh genug zu erkennen, da sie kälter sind als das sie umgebende Wasser. So kommst du gesund und sicher auch durch schwierige Passagen.

Fazit und Empfehlung: Maritime Sicherheit wird erst mit einer Wärmebildkamera umfassend.

Gerade dann, wenn du häufig in der Nacht auf dem Wasser unterwegs bist, ist eine Wärmebildkamera an Bord deiner Yacht eine lebensrettende Bereicherung. Diese genialen Kameras lassen dich auch dann alles sehen, wenn deine eigenen Augen keine Chance haben.

Und auch das ist wichtig: Deine Infrarotkamera erkennt auch Objekte, die ein schwaches oder überhaupt kein Radarecho besitzen. Das können z.B. Fischerbojen oder Holzbohlen sein. Nur mit einer Wärmebildkamera siehst du solche tückischen Objekte auch bei schwierigen Lichtverhältnissen und Kollisionen werden zuverlässig vermieden.