Glaubst du im Ernst, ein GPS-Kartenplotter dient nur der Navigation?

Glaubst du im Ernst, ein GPS-Kartenplotter dient nur der Navigation auf dem Wasser?

Moderne Kartenplotter sind so viel mehr als ein Fischfinder mit GPS.
Hersteller wie Garmin, Raymarine oder Simrad bieten heutzutage beeindruckende Multifunktions-Displays.
Und diese Kartenplotter können wirklich viel mehr für dich machen, als einfach nur die Seekarten von z.B. Navionics anzeigen zu lassen.

So findest Du Dich hier leicht zurecht

Das alles (und noch viel mehr!) kann ein Kartenplotter:

GPS-Kartenplotter haben heutzutage immer ein Farbdisplay. Dazu verfügen Kartenplotter über eine fast unglaubliche Funktionsfvielfalt.

Absolute Standards sind:

  • Sämtliche navigatorischen Aufgaben & Berechnungen
  • Digitale Seekarten
  • Radar
  • VHF, AIS & UKW
  • Autopiloten
  • NMEA2000 (für Motordaten, Tankanzeige uvm.)
  • Netzwerkfähigkeit
  • Echolot fürs Angeln & Tiefenanzeige
  • Instrumente (insbesondere für Segelboote unverzichtbar)
  • Satelliten TV
  • Kameras & Wärmebildkameras
  • Marine Audio

Der neuste Schrei: Autonomes Anlegen für Boote und Yachten mittels Machine Vision Stereokameras und "Piepsern". Autonome Navigation hingegen beherrschen Kartenplotter gibt schon seit Jahren.

Kartenplotter-Zubehör: Überteuerter Schnickschnack oder echter Mehrwert für dich und dein Boot?

Wenn du dir die Temperatur im Champagner Kühlschrank auf dem Plotter anzeigen zu lassen möchtest geht das selbstverständlich.

Und ja, für jemanden der in dieser Liga spielt ist das echter Mehrwert! Angemessene Yacht nebst Playmates an Bord vorausgesetzt.

Für die Mehrzahl von uns bleibt Zubehör für Kartenplotter aber sinnvolle Erleichterung, Sicherheit und vor allem: Lebensqualität!

Du bist schließlich auf dem Wasser, weil dir das Freude bereitet. Weil es deine Freizeit und Freiheit ist.

Zubehör für deinen GPS-Kartenplotter trägt erheblich dazu bei, diese Zeit auf dem Wasser noch schöner und intensiver werden zu lassen.

Vermutlich hast du eh schon begriffen, das das mit Geld nicht aufzuwiegen ist!

Du willst einen Kartenplotter kaufen? Achte unbedingt auf diese 3 Dinge:

1

Aktualität: Nur weil ein Kartenplotter neu ist, kaufst du nicht automatisch die neuste Technik. Wie bei Marine Elektronik üblich, wird auch bei Kartenplottern gerne mit kosmetischen Neuerungen und Facelifts gearbeitet. Alte Technik bekommt einen neuen Namen. Der grüne Knopf wird rot lackiert und zack ist es ein neues Modell. Lasse dich ehrlich beraten. Du bekommst dann auch das, was du willst: Das beste Gerät für dein Budget!

2

Kompatibilität: Auch hier unbedingt auf zukünftige Entwicklungen achten. Vielleicht planst du in den nächsten Jahren den Kauf von Radar oder Tankanzeige, eine neue Maschine, Außenborder o.ä. Diese Dinge solltest du uns schon jetzt mitteilen, um am Ende nicht zweimal einen Kartenplotter kaufen zu müssen.

3

Anwendung: Angelst du viel oder planst du nur ein paar Schläge zum Feierabend auf deinem Daycruiser unter Segeln? Je nach Anwendung kommen ganz verschiedene Kartenplotter und Hersteller in Frage. Ebenso Zubehör wie zum Beispiel Instrumente zum Segeln, zur Navigation, CHIRP Echolotgeber oder ein Nachtsichtgerät.

In jedem Falle gilt:

Lasse dich ausführlich und kompetent beraten. Unabhängig von Marke und Preis.

Ein Simrad Händler wird dir kaum ein Raymarine empfehlen. Und eine Garmin Fachwerkstatt wird dir kein Lowrance einbauen. Was auch alles vollkommen in Ordnung und verständlich ist, damit wir uns nicht falsch verstehen.

Was ist ein Kartenplotter?

Ein Kartenplotter ist ein Gerät zur Navigation von Booten.

Dazu wird eine elektronische Seekarte auf dem Display angezeigt.

Moderne Kartenplotter übernehmen sämtliche nautischen Berechnungen und Aufgaben der Navigation wie Kursberechnung, Geschwindigkeits- und Tiefenanzeige, Anzeige von Wetterdaten und Autopilot Funktion.

Wie funktioniert ein Kartenplotter?

Über GPS bestimmt ein Kartenplotter deine Position und zeigt diese auf dem Display in einer zoombaren Seekarte an.

Ebenso werden Kurs und Geschwindigkeit für die Navigation ermittelt.

Die Wassertiefe errechnet der Kartenplotter mit einem Sonargeber.

Daten wie Windrichtung, Radar, Motordaten und Tankanzeigen können ebenfalls dargestellt werden. Hierfür sind externe Instrumente nötig, welche mit dem Kartenplotter kommunizieren.

Garmin Kartenplotter mit GPS wie Garmin GPSMAP oder echoMAP

Wenn es um Navigation auf dem Wasser geht, kennst du GPS Kartenplotter von Garmin sicherlich schon. Zum Beispiel die Garmin GPSmap Serie, die natürlich über integriertes GPS verfügt.

Aber wusstest du schon das Garmin echoMAP™ und Garmin GPSMAP®-Kartenplotter viel mehr für dich machen können, als nur einen GPS Kurs zu berechnen?

Das volle Spektrum von Anwendungen steht dir zur Verfügung:

  • Instrumente, Antennen und Sensoren
  • Radar
  • Kameras
  • Autopiloten
  • VHF und AIS
  • Echolot

Fast alle Garmin echoMAP™- und GPSMAP®-Kartenplotter kannst du mit integrierten Echolotfunktionen kaufen.

Und zwar nicht nur einfacher Tiefenanzeige, sondern Technologien wie das fortschrittliche HD-ID™-Echolot, das CHIRP-Echolot und die Garmin ClearVü™- und SideVü™-Echolote, die unglaublich klare Echolotbilder auf dem Wasser liefern.

Sehr beeindruckend ist das Garmin GPSMAP 8410 mit weltweiter Basiskarte. Der IPS-Touchscreen ist einfach traumhaft zu bedienen. Dein Garmin Marinenetzwerk baust du mit diesem GPSMAP unglaublich leistungsfähig aus. ANT® Technologie und WLAN Netzwerkfunktionen sind da ebenso selbstverständlich wie NMEA 2000 Kompatibilität. Als Segler profitierst du beim von Garmin SailAssist™. Das liefert liefert dir alle wichtigen Segeldaten und ist ideal für Regatten.

Angler wird die ECHOMAP Ultra Serie mit riesiegen Touchscreens von 10 und 12 Zoll beeindrucken. Alle Premium Sonarfunktionen stehen bei diesem Ausnahme Echomap von Garmin zur Verfügung.

Wie bediene ich einen Kartenplotter?

Die Bedienung eines Kartenplotters ist wesentlich einfacher und intuitiver als die eines GPS-Empfänger.

Je nach Modell erfolgt die Bedienung mit einem Touchscreen oder einem Drehknopf bzw. Tasten am Gerät. Das Bedienen ist vergleichbar mit dem Handy oder beim Zoomen mit dem Tablet. Auch Nässe ist für moderne Kartenplotter kein Problem.

Bei Wellengang kann ein reiner Touchscreen Schwierigkeiten in der Bedienung machen. Tasten sind hier klar im Vorteil. Auf einem Segelboot empfehlen wir daher Kartenplotter mit Drehknopf und Tasten, während bei einem Motorboot in erster Linie Kartenplotter mit Touchscreen zum Einsatz kommen. Viele Geräte verfügen bereits über Cross-Touch Funktion und können sowohl über Tasten als auch über Touch bedient werden.

Was kostet ein guter Kartenplotter?

Das kommt ganz auf deine Ansprüche und Erwartungen an.

Für Einsteiger gibt es erschwingliche Kartenplotter der Raymarine Element Serie und der Simrad Cruise Serie in der Region unter 1.000 Euro.

Für Segelboote und Yachten sind Plotter mit mehr Funktionalität und Bedienkomfort zu empfehlen. Im Bereich von 1.000 - 3.000 Euro ist man hier in der Regel gut bedient.

Nach oben ist preislich und funktionstechnisch wie üblich kaum eine Grenze zu setzen.