Findest du es auch so "toll" nach einem langen Tag alle Akkus nach Hause zu schleppen?

Stell dir vor, du steckst einen einzigen Stecker ein und schon werden alle Akkus an Bord geladen!


Frühzeitiges Ende der Angeltour, weil dein Bootsakku den Geist aufgegeben hat? Horrorvorstellung, oder? Mit den portablen Minn Kota Batterieladegeräten kannst du solchen Problemen vorbeugen!


Es ist viel einfacher als du denkst: Den richtigen Akku samt Ladegerät für jede Anwendung auf deinem Boot findest du hier schnell und unkompliziert.

Zum Beispiel für Echolote, Bordnetz oder deinen Elektro-Außenborder.


Kennst du die größte Schwachstelle bei deinem Angelboot? Kein Scherz – es ist deine Bootsbatterie!

Wenn du bei den Akkus sparst, kann deine Angeltour ein unerfreuliches Ende nehmen.

Die Lösung: Ein Rebelcell Lithium-Ionen-Akku. Viel leichter, kompakter, stärker und vor allem ausdauernder als sämtliche Akkus auf Bleibasis.
 


Auf die Dauer hilft nur Power: Akkus, Bootsbatterien und Ladegeräte für Marine-Anwendungen.

Die richtige Bootsbatterie samt Ladegerät zu finden kann ganz schön kompliziert sein, wenn du dein Rundum-Sorglos-Paket suchst.

Die Auswahl ist enorm, die Qualitätsunterschiede auch.

Und erst all die Volksweisheiten und handfesten Dummheiten, die einem gerade im Internet begegnen!

Eines wird dir schnell klar: Akkus, die nicht speziell für Boote konzipiert wurden, kosten dich viel zu viel.

Mehr Geld und vor allem Nerven!

Lies weiter, wenn du genau das vermeiden und die Zeit auf dem Wasser genießen möchtest.

 

Welche Bootsbatterie ist die beste?

Welche Bootsbatterie die beste ist hängt von deinem Einsatzzweck ab. Man unterscheidet zwischen:

  • Starterbatterie: Ausschließlich zum Starten von Motoren geeignet
  • Traktionsakkus: Ideal für Antriebe wie Elektro-Außenborder
  • Versorgungsbatterie: Optimal für das Bordnetz

Die Typen von Akkus wie Blei-Säure, AGM, Gel oder Lithium-Ionen-Akkus sind ebenfalls von hoher Relevanz.

Du kannst unten zum Thema Kapazität mehr erfahren.

Oder dem guten Ratschlag folgen, das Lithium Akkus in der Regel allen anderen Typen überlegen sind.

Lithium Ionen Akkus als Bootsbatterien sind unschlagbar. Hier ist eine Rebelcell gezeigt.

Lediglich Deep Cycle AGM Akkus spielen neben Lithium Akkus noch eine wichtige Rolle und sind ebenso zu empfehlen.

 

Deine Bootsbatterie richtig laden:

Es gibt drei gängige Möglichkeiten deine Bootsbatterie zu laden:

  1. Landstrom
  2. Lichtmaschine
  3. Solarstrom

Das Laden deiner Bootsakkus über einen Landanschluss ist das Mittel der Wahl.

Solarstrom oder die Lichtmaschine dienen als Ergänzung um deine Batterie unterwegs zu laden.

Ladegerät für Festeinbau auf einem Boot

 

Ladegeräte für die Bootsbatterie – darauf musst du achten:

Welches Ladegerät für dein Boot richtig ist, hängt von vielen Faktoren ab. In jedem Falle sollte es diese Bedingungen erfüllen:

  • Spritzwassergeschützt
  • Laden mit richtigem Ladestrom (10-30% der Kapazität als Richtwert)
  • IU0U Kennlinie oder speziell für den Akku (vermeidet Über- und Unterladung)
  • Erhaltungs-Ladung (vermeidet Lagerung mit ungenügender Ladung)

Lichtmaschinen können diese Kriterien nicht ausreichend erfüllen. Darum solltest du zusätzlich auf ein Einbauladegerät oder ein externes Ladegerät für den Landanschluss zurückgreifen.

 

Welche Kapazität (Größe) braucht ein Bootsakku?

Die benötigte Kapazität hängt vom benötigten Strom des Verbrauchers ab. Er wird in Ampere (A) angegeben.

Die benötigte Betriebszeit in Stunden (h) kann mit A multipliziert werden.

Das Produkt ist die Kapazität in Amperestunden (Ah), welche der Akku liefern muss. Sie gibt die Größe der Batterie an, die mindestens benötigt wird.

Ein Beispiel:

Verbraucher mit 2 Ampere soll 10 Stunden betrieben werden:

2 A x 10 h = 20 Ah.

Die Bootsbatterie muss also mindestens 20 Ah zur Verfügung stellen können.

Im Zweifel gilt immer: Nächst größere Batterie mit mehr Kapazität wählen!

Die Größe und Kapazität die du für deine Bootsbatterie brauchst kann einfach berechnet werden

Beachte auch diesen Hinweis: Wir reden hier vom tatsächlich verbrauchten Strom. Dem Entladestrom. Das ist etwas komplett anderes als die von Herstellern genannte Nennkapazität.

Die Nennkapazität (in Ah, kWh) bezeichnet das Stromfassungsvermögen eines Akkus. Nicht das Stromabgabevermögen.

Erfahre im nächsten Abschnitt mehr über dieses wichtige Detail.

 

Nennkapazität vs. tatsächlicher Entladestrom

Hersteller geben die Kapazität der Akkus immer als Nennkapazität an.

In der Praxis steht diese jedoch nie voll zur Entnahme zur Verfügung. Der in der Realität verfügbare tatsächliche Strom hängt vor allem von drei Faktoren ab:

  1. Der Verbrauchszeit
  2. Der Akkuqualität
  3. Dem Batterie-Typ

Du musst hier also immer mit einem Faktor zur Korrektur arbeiten!

Dieser Korrekturfaktor muss umso größer sein je:

  • Kürzer die Zeit: Basis ist hier i.d.R. 20h
  • Schlechter die Qualität (Elektrolyt, Widerstand, Rohstoffqualität) des Bootsakkus
  • In aufsteigender Reihung folgender Typen: Lithium Ionen < Deep Cycle AGM < Blei-Säure < Gel Akkus < Starterbatterie

Jetzt siehst du, warum Lithium Akkus auf dem Vormarsch sind. Ein guter Lithium Akku mit ca. 50 Ah kann mehr Strom zur Verfügung stellen als ein 105 Ah Blei oder Gel Akku!

Damit ist dir auch klar: Eine Startbatterie nutzt du bitte nur für deinen Außenborders - für nichts anderes!

 

Empfehlung für den Korrekturfaktor:

  • Lithium Ionen Akkus: x 1,2
  • Deep Cycle AGM Akkus: x 1,5

Diese Faktoren gelten als Anhaltspunkt für langsamen gleichmäßigen Verbrauch von Qualitäts-Akkus!

Bei hoher Last (hohe Stromentnahme binnen weniger Stunden) solltest du weitere 0,2 aufschlagen. Also x 1,4 bei Lithium und 1,7 bei Deep Cycle AGM Akkus.

 

FAQ: Akkus & Batterien für Boote, Elektro-Außenborder und Wohnmobile

Was wir hier erklären gilt nicht nur für Boote und Elektro-Außenborder. Sondern ebenso für Wohnmobil- und Caravan-Batterien.

 

Welche Batterie für Elektro-Außenborder?

Für den Antrieb von Elektro-Außenbordern kommen nur wenige Batterien in Frage.

Gut geeignet sind:

  • Deep Cycle AGM Akkus
  • Lithium Ionen Akkus

Diese arbeiten mit allen Herstellern, wie Torqeedo, Minn Kota oder Motorguide mit großem Abstand am besten.

In jedem Falle musst du sicherstellen, das es sich um echte Zyklen-Typen (Traktions-Akkus genannt) handelt. Sie sind explizit für Antriebe konzipiert. Der Aufbau bewirkt Eigenschaften, die von andere Akkus nicht erfüllt werden können.

Todsünde Nummer 1: Startbatterien. Ein No-Go für Elektro-Außenborder.

Kurzfristig trügt der Schein einer billigen Lösung. Nach kurzer Zeit zahlst du aber viel mehr, da dieser Typ nur fürs Starten geeignet ist. Du zerstörst ihn mit einem Außenborder.

Noch schlimmer: Die Fahrleistung und Reichweite sind unterirdisch!

 

Warum soll ich Deep-Cycle Akkus für Elektro-Außenborder verwenden?

Blei-Akkus für Elektro-Außenborder müssen Zyklentypen sein.

Bedeutet konkret, dass diese speziellen Akkus dafür konzipiert sind häufig entladen und wieder beladen zu werden (Zyklus).

Gute Deep-Cycle Akkus können das hundert male, ohne etwas von ihrer Akkukapazität einzubüßen.

Sofern du eine bestimmte Tiefe der Entladung nicht unterschreitest. Und genau das ist der Knackpunkt an dem sich Deep Cycle Akkus von anderen Bleiakkus unterschieden!

Guten Deep Cycle Batterien kannst du 70% bis 80% ihrer Kapazität entnehmen. Normalen Batterien nur 30-40%. Startakkus (Todsünde!) häufig noch viel weniger!

Rechne mal nach: Bei einer 100 Ah Batterie stehen dir also in Wirklichkeit nur 30-40 Ah zur Verfügung. Bei einem Deep Cycle Akku sind es schon 70 bis 80 Ah. Das ist das Doppelte!

Lithium Batterien sind noch viel besser - bei denen steht dir fast die gesamte Kapazität zur Verfügung. Nahezu 100%.

 

Was ist der Unterschied zwischen Gel-, Nass, oder AGM-Batterien?

Nass-Batterien

Verfügen über Stopfen zum Nachfüllen von Wasser.

Für Boote kommen offene Akkus jedoch nicht in Frage. Zu groß ist die Gefahr des Auslaufens von Säure und Verschmutzung der Gewässer. Deshalb sind sie auch in der Regel explizit verboten!

Gel-Batterien

(auch Gel-Akkus genannt) sind hermetisch verschlossen und damit auslaufsicher.

Der Elektrolyt ist bei Gel-Batterien mit Kieselgel zu einem Gel gebunden. Gel-Batterien können lageunabhängig verbaut werden und durch die zähe Konsistenz des Gels wird die Selbstentladung reduziert. Sie sind extrem lange lagerfähig.

Das Gel hat auch schlechte Wirkungen. Beim Entladen können aufgrund des höheren inneren Widerstands kurzfristig keine hohen Ströme geliefert werden. Blöd für einen Außenborder....

Gel-Batterien müssen mit deutlich schwächeren Ladeströmen geladen werden. Das lange Laden kann verhindern, dass du am nächsten Morgen rechtzeitig zur Beißzeit aufs Wasser kannst. Nicht gerade optimal.

Deep-Cycle AGM-Batterien

vereinen die Vorteile von Gel- und Nass-Batterien in einem Akku. Der Elektrolyt ist in einem Vlies gebunden. Das verhindert eine zu schnelle Selbstentladung. Vor allem aber ist bei AGM Akkus gegenüber Gel-Batterien der Widerstand deutlich geringer.

Du kannst Deep Cycle AGM Batterien viel schneller laden. Und ihnen bei Bedarf auch mal große Mengen Strom abverlangen. Genau richtig für deinen Elektro-Außenborder.

Natürlich sind auch AGM-Akkus hermetisch verschlossen, absolut wartungsfrei, lageunabhängig und auslaufsicher.

 

Wie mache ich eine Reihenschaltung für 24 oder 36 Volt Elektro-Außenborder?

Wenn keine 24 oder 36 Volt Batterie zur Verfügung steht, behilft man sich der Reihenschaltung von 12V Akkus.

Beachte folgende Regeln:

  • Nur identische Akkus (Typ, Hersteller usw.) in Reihe schalten
  • Nur Akkus der gleichen Charge in Reihe schalten
  • Nur absolut neue Akkus in Reihe schalten
  • Lade nur mit getrenntem Stromkreis - immer alle Verbraucher trennen.

Reihenschaltung bei Bootsbatterien: Darauf musst du achten

Für die Berechnung der Kapazität gilt:

Bei Schaltung in Reihe bleibt die Kapazität gleich. Nur die Spannung verdoppelt oder verdreifacht sich.

Unbedingt auf optimalen Durchmesser des Kabels achten, welches als Brücke zwischen den Akkus verwendet wird.

Die Brücke immer so kurz wie möglich und die Akkus direkt aneinander installieren.

Hier ist ein Beispiel:

2 Stück 12V 200Ah Akkus in Reihe geschaltet = 200Ah mit 24V.

Die Kapazität bleibt bei Reihenschaltung von Akkus also gleich. Nur die Spannung verdoppelt bzw. verdreifacht sich.

 

Wie lädt man Batterien in einer Reihenschaltung?

Trenne immer alle Verbraucher vor dem Laden und achte darauf, dass der Stromkreis nicht geschlossen ist.

Zum Laden einer Reihenschaltung gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Je Akku einen Ladeausgang: Nutzung mehrerer Ladegeräte oder ein Ladegerät mit mehreren Ladeausgängen.

    Jeder Akku wird einzeln geladen. Der Einbau erfolgt i.d.R. fest.
     
  2. 24V oder 36V Ladegeräte: Du kannst du spezielle Ladegeräte nutzen, die 24V oder 36V laden können.

    Anschluss an den äußeren Plus-Pol des einen und den äußeren Minus-Pol des anderen Akkus an.

    Du machst durch die Reihenschaltung aus mehreren einzelnen Akkus einen einzigen 24V oder 36V Akku. Undso musst du ihn behandeln.

    Beachte: Die Brücke zwischen den zwei oder drei Batterien solltest du niemals trennen. Sie muss bestehen bleiben. So wie die einzelnen Zellen eines Akkus auch nicht getrennt werden.

 

Was ist bei Parallelschaltungen zu beachten?

Schaltest du Akkus parallel, gibt es folgende wichtige Regeln:

  • Nur identische Akkus (Hersteller, Typ, Kapazität) parallel schalten
  • Nur Akkus gleicher Charge parallel schalten
  • Nur absolut neue Akkus parallel schalten
  • Immer je Akku einen eigenen Anschluss/Ladegerät
  • Die Brücken nicht trennen

Beachte: Vor dem Laden prüfen, das der Stromkreis nicht geschlossen ist! Stecker ziehen bzw. die Sicherung oder Hauptschalter trennen. VOR DEM LADEN!

Weiterhin müssen ausreichend dicke Kabel verwendet werden. Achte auf maximal kurze Kabel.

 

Kann während des Ladevorgangs alles angeschlossen bleiben?

Nein. Wir empfehlen dir alle Verbraucher mit einem Haupt-Trennschalter während des Ladens von den Akkus zu trennen.

Bei vielen Reihen- oder Parallelschaltung ist dies sogar zwingend nötig!

 

Welche Kabel brauche ich für Batterien von Elektro-Außenbordern?

Es kommt nicht nur auf die Länge, sondern auch die Dicke an!

Das gilt sogar für Batterien von Elektro-Außenbordern.

Je länger ein Kabel ist und je dünner sein Querschnitt desto größer ist sein Widerstand. Das bewirkt einen Verlust von Spannung.

Mit dem Verlust von Spannung ergibt sich ein Verlust von Leistung. Diese wird bei zu geringem Durchmesser oder unnötig langen Leitern salopp gesagt „verbraten“. Es entsteht Wärme und im schlimmsten Falle ein Kabelbrand.

Berücksichtige bei der Auswahl der Kabel für Elektromotoren folgende Regeln:

  1. Verwenden ausreichend dicke Durchmesser
  2. Verlegen diese so kurz wie möglich.

Kabellänge und Durchmesser spielen bei Akkus auf Booten eine sehr wichtige Rolle. Hier ist alles richtig gemacht worden.

 

Ansonsten geht ein großer Teil der Kapazität deines Akkus in Form von Wärme flöten. Diese Regeln haben sich im Alltag bewährt:

  • Bis 1,5 m, 12V: Mindestens 16 mm2
  • 24V: Mindestens 25 mm2
  • Kabelbrücken: Mindestens 35 mm2

Bei deutlichem Unterschreiten dieser Werte entsteht immer das Risiko eines Kabelbrands!

Mindestens aber ein deutlicher Verlust der tatsächlich zur Verfügung stehenden Akkuleistung. Und damit viel weniger Laufzeiten und Geschwindigkeit.

 

Goldene Regeln im Umgang mit Akkus - so verlängerst du die Lebensdauer drastisch:

  • Stromkreis trennen: Trenne den Stromkreis vor dem Laden.
  • Vor dem Gebrauch laden: Neue Akkus mindestens 24 Stunden vor dem ersten Gebrauch laden.
    Auch wenn das Ladegerät längst "voll" anzeigt.
  • Richtiges Ladegerät: Es muss optimal abgestimmt sein (s.o.)
  • Schnell ans Ladegerät: Schließe Akkus so schnell wie möglich ans Ladegerät an.
    Nach jeder Nutzung. Je länger eine Batterie entladen rumsteht, desto schlechter.
  • Vermeide tiefe Entladung: Schneller kann man Akkus nicht töten.
  • Nutze jede Möglichkeit zum Laden: An Land oder auch über Lichtmaschine und Solar Ladegeräte.
  • Vermeide Standzeiten ohne Ladung: Gute Ladegeräte mit IU0U Kennlinie bleiben permanent angeschlossen. Anstelle kannst du alle 2-3 Monate für 24 Stunde durchladen. Und während der Standzeit den Pluspol vom Akku trennen.
  • Vermeide extreme Temperatur

Wer oben genannten Tipps beherzigt, wird viele Jahre Freude an seinen Akkus haben. Selbst wenn du 50 oder 100 Tage pro Jahr auf dem Wasser verbringst!

Vor allem: Du wirst über die Dauer deutlich weniger Geld für ausgegeben haben.

Davon kannst du dir schönen Köder, Ruten oder Angelrollen kaufen. Oder die Frau einfach mal zum Essen einladen. Damit die nächsten zwei Wochenenden ohne Diskussion genehmigt werden!

Wenn du hier keine Antwort gefunden hast rufe uns an - wir helfen schnell und kompetent.