Einfache Automatik-Rettungsweste der 150N Klasse mit einem tatsächlichen Auftrieb von 170N. Allwettertauglich und für das Tragen über Schlechtwetterbekleidung konzipiert. Hufeisenform mit Rückengurt. Absolut wasserfest und sehr robust mit Edelstahl-Gürtelschnallen. Gute Bewegungsfreiheit dank asymmetrischer Luftkammer.
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Besonders sichere und komfortable Doppelkammer Automatik-Rettungsweste, die sogar den neusten Anforderungen nach SOLAS: 2010 + EN ISO 12402-3 : 2006 + A1 : 2010 genügt. Bietet deutlich mehr Sicherheit und viel bessere Bewegungsfreiheit und Tragekomfort. 150N Klasse mit einem tatsächlichen Auftrieb von 180N. Inklusive wasser-aktiviertem S.O.S. Blitzlicht und Überdruckventil. Ideal für den Offshore Einsatz oder die Meeresangelei im Warmen (Mittelmeer, Adria, Ostsee im Sommer etc.). Wasserdicht, mit doppeltem Schultergurt für optimale Entlastung von Nacken und Schulter bei optimierter Beweglichkeit.
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Ultrafit – also extrem passgenau, das ist das Motto der Mullion High-Tide 275 Ultrafit, bei der es sich um eine Einkammer Automatik-Rettungsweste der 275N Klasse handelt. Dank eines tatsächlichen Auftriebs von sogar 294N, ist diese Rettungsweste genau richtig für Träger von Thermobekleidung oeder Floating-Anzügen. Nur ab der 275N Klasse können Rettungswesten wie die High-Tide 275 einen Bewusstlosen, der Winterkleidung oder einen Floatingoverall trägt, vom Bauch auf den Rücken drehen und die Atemorgane über Wasser halten. Unsere Empfehlung für preisbewusste Angler und Segler.
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 SOLAS 275 Rettungsweste auf dem technologisch modernsten Stand der Technik. Entwickelt nach den neuen SOLAS Gesetzgebung MSC 200 (80) + MSC 207 (81). Ein Muss für Thermoanzüge, Floating-Anzüge und wann immer Komfort und Sicherheit selbst unter harten Offshore Bedingungen von besonderer Bedeutung sind. Fantastische Bewegungsfreiheit und einmaliger Tragekomfort. 275N Klasse mit einem tatsächlichen Auftrieb von sage und schreibe 320N sind selbst für übergewichtige Personen ausreichend. Spezielles Luftkammersystem dreht und hält auch Ohnmächtige auf den Rücken, stützt den Kopf und hält die Atemwege außerhalb des Wassers.
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Rettungswesten & Schwimmwesten

Rettungswesten & Schwimmwesten für Angler und Segler

Rettungswesten und Schwimmwesten gehören zum Wassersport wie Sicherheitsgurte zum Auto. Jeder, der sich aufs Wasser begibt, egal ob mit Kajak, Segelboot, zum Angeln oder zum Jetski fahren, sollte aus Sicherheitsgründen immer eine Rettungsweste tragen. Es sind nämlich nicht immer nur die selbst verschuldeten Unglücke, sondern häufig ist es Fremdverschulden, wenn es zu tödlichen Unfällen auf dem Wasser kommt. Der tragische Ausgang derartiger Unglücke wäre häufig vermeidbar gewesen, wenn die betreffenden Personen Rettungswesten getragen hätten.


Definition von Schwimmwesten und Rettungswesten

Es gibt zwischen Schwimmwesten und Rettungswesten einen gravierenden Unterschied:

Rettungswesten sind auftreibende Westen, die eine bewusstlose Person im Wasser in Rückenlage drehen und so den Kopf und die Atemwege über Wasser halten können. Umgangssprachlich werden diese Rettungswesten daher auch als „ohnmachtssicher“ bezeichnet.

Schwimmwesten hingegen werden in der Fachwelt lediglich als „Schwimmhilfe“ betrachtet. Dennoch wird umgangssprachlich nach wie vor der Begriff Schwimmweste häufig anstelle von Rettungsweste genutzt. Schwimmwesten oder – richtig ausgedrückt – Schwimmhilfen unterscheiden sich gravierend von Rettungswesten. Sie bieten keinen Schutz bei Ohnmacht, halten nicht die Atemwege frei und drehen den Träger nicht in die sichere Rückenlage. Mit anderen Worten: Schwimmwesten sind wirklich nur Schwimmhilfen. Sie unterstützen den Träger und reduzieren den Kraftaufwand beim Schwimmen. Schwimmwesten erfordern also immer, dass der Träger bei Bewusstsein ist und schwimmen kann!


Feststoff-Rettungswesten

Feststoff-Rettungswesten und Schwimmwesten trifft man nur noch selten oder als interventive Schwimmweste an (nicht zum dauerhaften Tragen ausgelegt, schnelles und einfaches Anlegen der Feststoff-Schwimmweste erfolgt erst im Notfall). Der Vorteil von Feststoff- Schwimmwesten ist klar: Diese Rettungswesten sind nahezu wartungsfrei und sehr günstig, da der Auftrieb durch festen Polystyrolschaum oder ähnliche Materialen erfolgt. Sie schränken aber auch die Bewegungsfreiheit enorm ein und sind zudem häufig nicht ohnmachtssicher. In der Regel sind sie für Bootsangler und sonstige Wassersportler also ungeeignet und nur noch als Rettungsmittel auf Fähren oder im Bootsverleih anzutreffen. Außerdem haben Feststoff-Rettungswesten häufig nicht mehr als 100N Auftrieb, was in vielen Fällen deutlich zu wenig ist.


Aufblasbare Automatik Schwimm- und Rettungswesten (Automatikwesten)

Aufblasbare Automatik-Rettungswesten haben in der Regel mindestens 150N Auftrieb und können damit selbst dann ausreichend Auftrieb bieten, wenn leichte Kleidung getragen wird oder die Person schwerer und größer ist. Aufblasbare Rettungswesten werden auch als Automatik-Rettungswesten (kurz: Automatikwesten) bezeichnet, denn der eigentliche Schwimmkörper wird erst im Wasser durch eine Gasdruckpatrone aufgeblasen. Versagt der Mechanismus der Automatik-Rettungsweste kann man bei aufblasbaren Rettungswesten diesen in der Regel durch eine Zugleine manuell auslösen. Bei vielen aufblasbaren Automatik-Rettungswesten gibt es zusätzlich noch ein Mundstück zum manuellen Aufblasen der Automatik-Rettungsweste.

Der große Vorteil von aufblasbaren Automatik-Schwimmwesten ist der enorme Tragekomfort. In nicht-aufgeblasenem Zustand sind Automatik-Rettungswesten an jeder Kleidung zu tragen, ohne die Bewegungsfreiheit merklich zu beeinträchtigen. Sie werden folglich also auch viel eher angelegt. Ein schlagkräftiges Argument für den Kauf dieses Typs von Schwimm- und Rettungswesten! Kein Wunder also, dass zum Angeln, Segeln oder für das Kajak und wann immer aktive Bewegung erforderlich ist, Automatik-Rettungswesten mit großem Abstand an häufigsten gekauft werden.

Der zweite Vorteil ist der höhere Auftrieb. Ab 150N Auftrieb sind Automatik-Schwimmwesten nämlich in der Lage, eine Person mit leichter Kleidung sicher aus der Bauchlage in die Rückenlage zu drehen. Im eigentlichen Sinne ohnmachtssicher auch bei mehrlagiger Bekleidung, Ölzeug oder beim Tragen von Thermoanzügen und Floatingoveralls ist jedoch erst die 275N-Klasse der Automatik-Rettungswesten. Diese sind übrigens nicht weniger komfortabel zu tragen als die 150N-Klasse und häufig noch nicht einmal größer oder dicker.

Der Nachteil von aufblasbaren Automatik-Schwimmwesten gegenüber Feststoff-Schwimmwesten sind die höheren Anschaffungskosten und die Notwendigkeit der regelmäßigen Wartung und damit verbundener Kosten, welche durch den Automatikmechanismus bedingt sind. Dennoch fressen diese wenigen Nachteile die viel stärker wiegenden Vorteile beim Kauf einer Automatik-Rettungsweste bei weitem nicht auf. Damit wird klar: Wer eine Schwimmweste – oder besser gesagt eine – Rettungsweste (s.o. Definition) kaufen möchte, wird sich in der Regel für eine Automatik 275N Rettungsweste entscheiden.


Aufbau von aufblasbaren Automatik Schwimm- und Rettungswesten

Die Schutzhülle umkleidet die aufzublasende Luftkammer. Sie verlängert die Lebensdauer der Rettungsweste und sorgt für den Schutz vor mechanischer, thermischer oder sonstiger Beanspruchung. So gibt es spezielle Rettungswesten mit Schutzhüllen für Schweißarbeiten, feuerfeste, antistatische oder besonders leicht abwischbare Schutzhüllen für Ölförderanlagen. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie eine Rettungsweste mit einer speziellen Schutzhülle benötigen.

Die Luftkammer ist das Herzstück einer jeden Rettungsweste. Sie sorgt für den nötigen Auftrieb. Man unterscheidet dabei zwischen Rettungswesten mit mindestens 150N und 275N Auftrieb. Weiterhin gibt es Einkammer-Rettungswesten, bei denen der Auftrieb durch eine einzelne Luftkammer gewährleistet wird. Diese Rettungswesten erfüllen die Mindestanforderung gemäß EN/ISO. Doppelkammer-Rettungswesten hingegen erfüllen die viel strengeren Mindestanforderungen gemäß IMO/SOLAS. Doppelkammer-Rettungswesten sind so konzipiert, dass auch bei Zerstörung oder Versagen einer Kammer, die zweite Luftkammer den Auftrieb sichert.

Der Auslösemechanismus von Rettungswesten sorgt dafür, dass die CO2 Patrone aktiviert wird und die Luftkammer befüllt. Bei einer Auslöseautomatik geschieht dies automatisch bei Berührung mit Wasser bzw. einem Sturz ins Wasser. Im äußerst unwahrscheinlichen Falle des Versagens des automatischen Auslösemechanismus der Rettungsweste, kann dieser – bei guten Rettungswesten – immer noch manuell mit einem Zugseil ausgelöst werden. Zudem gibt es rein manuelle Auslöser, die nur durch ein Zugseil die Rettungsweste aufblasen. Auf die unterschiedlichen Auslösemechanismen (Hammar und Halkey-Roberts) gehen wir weiter unten noch ein.

Die CO2 Patrone wird bei Aktivierung des Auslösemechanismus durchstoßen und füllt die Luftkammer der Rettungsweste bis zur vorgegebenen Auftriebsklasse. Rettungswesten mit 150N haben in der Regel 33-38g CO2 Patronen, 275N Rettungswesten hingegen um 60g CO2.

Seenotsender können ebenfalls in professionelle Rettungswesten integriert sein und übermitteln automatisch Position und weitere Daten. Gerne beraten wir zu professionellen Systemen – kontaktieren Sie uns hierzu einfach.

Eine Signalpfeife nach EN ISO 12402 sollte ebenfalls an jeder Rettungsweste vorhanden sein. Achten Sie auf originale Zertifikate beim Kauf von Rettungswesten! Ebenso wichtig ist ein Mundstück zum manuellen Aufblasen.


Auslösemechanismen aufblasbarer Automatik Schwimm- und Rettungswesten

Zwei Auslösemechanismen haben sich für Automatik Rettungswesten durchgesetzt:

Eine Tablette aus gepresstem Zellstoff löst sich bei Wasserkontakt auf und aktiviert die Gasdruckpatrone. Führend in diesem Bereich sind die Halkey-Roberts Auslöseautomaten. Nachteilig bei der Zellstoffvariante bzw. Halkey-Roberts Systemen ist die höhere Anfälligkeit gegen Nässe und vor allem Schimmel. Automatische Schwimmwesten mit Halkey-Roberts Auslösung müssen also immer trocken gelagert werden.

Fortschrittlicher aber auch teurer sind Hammar Auslöser. Das Hammar System nutzt nämlich ein hydrostatisches Ventil zum Auslösen der Automatik-Rettungsweste. Es reagiert also auf Wasserdruck und nicht auf Nässe und löst zuverlässig bei nur 10 cm Wassertiefe sofort aus. Hammar Auslöser sind obendrein auch nicht korrosionsanfällig oder schwächeln bei dauerhafter Feuchte, Schimmel usw. Automatik-Schwimmwesten mit Hammar Auslöser sind also sehr viel sicherer gegenüber ungewolltem Auslösen und dem Versagen des Auslösemechanismus aufgrund von Schimmel und Korrosion. Wer sich also für den Kauf einer automatischen Schwimmweste interessiert, dem empfehlen wir einen Hammar Auslöser zu wählen.


Auftriebsklassen von Schwimm- und Rettungswesten

50N Schwimmhilfen

Lediglich sogenannte Schwimmhilfen haben eine Auftriebsleistung von mindestens 50N. Sie kommen nur in Frage, wenn eine richtige Rettungsweste den Sportler zu sehr einschränkt. Sie sind nicht ohnmachtssicher und dürfen auch nicht von Kindern unter 30 kg oder von Nichtschwimmern getragen werden.

100N Rettungswesten

Diese Rettungswesten haben einen Mindestauftrieb von 100N sind aber nur sehr eingeschränkt ohnmachtssicher. Unter realen Bedingungen (Tragen von Kleidung, Wellen etc.) sind sie in der Regel nicht sicher. Solche Rettungswesten kommen nur auf sehr geschützten Gewässern zum Einsatz.

150N Rettungswesten

Schwimmwesten mit 150N haben mindestens 150N Auftrieb und sind in der Regel Automatik-Rettungswesten. Sie sind bedingt ohnmachtssicher – nur bei sehr leichter Kleidung und natürlich bei einem Träger, der selber wenig Gewicht auf die Waage bringt.

275N Rettungswesten

Die beste Wahl beim Kauf von Automatik-Rettungswesten. In den meisten Fällen ohnmachtssicher, sogar bei dem Tragen von schwerer Kleidung. Diese Rettungswesten müssen verwendet werden, wenn Schwimmanzüge (Floatinganzüge) oder Thermoanzüge getragen werden. Sie bieten auch Personen deutlich über 80kg Körpergewicht ausreichend Auftrieb. Auch die Schwimmwesten mit 275 Newton Auftrieb sind eigentlich immer Automatik-Rettungswesten. Beim Kauf von Rettungswesten für Angler und Freizeitkapitäne ist dieser Typ unsere absolute Empfehlung, da er die höchste Sicherheit bei gleichzeitig hervorragendem Tragekomfort und guter Bewegungsfreiheit bietet.

Sie sehen: Wer Schwimmwesten und Rettungswesten kaufen möchte, hat in der Regel eine ganze Menge zu beachten – sollte man meinen. In der Realität führt der Kauf einer Rettungsweste zumindest im Resultat aber in der Mehrzahl der Fälle zum gleichen Ergebnis: Die ideale Wahl ist am Ende der Kauf einer automatischen, aufblasbaren Schwimmweste mit 275N Auftrieb. Eine – um es fachlich korrekt zu nennen – Automatik 275N Rettungsweste. Egal, ob Sie Segler oder Angler sind oder Kajak fahren wollen. Nur dieser Typ bietet ausreichend Sicherheit unter nahezu allen Bedingungen und gleichzeitig hervorragenden Tragekomfort, ohne die Beweglichkeit einzuschränken.

Bei Fragen zur richtigen Auswahl Ihrer Automatik-Rettungsweste helfen wir natürlich gerne weiter – schreiben Sie uns oder rufen Sie uns einfach an.


 




 



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