eFoils: Stehst du noch oder schwebst du schon?

Diese E-Surfboards machen das Unmögliche möglich: Mit einem eFoil wirst du über das Wasser schweben.

Was genau ist ein eFoil?

Ganz einfach ausgedrückt:

Ein eFoil ist ein elektrisches Surfboard. Allerdings: Es unterscheidet sich von einem Surfboard dadurch, dass es mit einem Mast und einem Tragflügel (dem namensgebenden Hydrofoil) an der Unterseite ausgestattet ist. Es gibt zudem noch einen wichtigen Unterschied zu den „echten“ Hydrofoil-Surfboards, die zum Kiten auf dem Wasser verwendet werden. Denn: eFoils besitzen immer einen Elektromotor mit dazu passenden Lithium-Akku. Darum eben „e“ für elektrisch. Im Gegensatz zu den coolen Kitern, können dir die Windverhältnisse dadurch herzlich egal sein.

Ein eFoil lässt sich praktisch auf jedem Gewässer fahren. Fluss, See oder offenes Meer? Dein eFoil ist beim Wassersport ein erstaunlicher Super-Allrounder. Auch wenn das eFoil-Genre noch ein sehr junges ist (erste E-Foils gibt es seit ca. 2018), haben sich diverse Unternehmen des Themas angenommen. Zu den bekannten eFoil-Herstellern gehören: WaveShark, Fliteboard, Audi e-tron foil, Lift Foils, Waydoo, Takuma, und PWR Foil.

Warum kann ein eFoil über dem Wasser schweben?

Eigentlich ist es unglaublich! Wie schafft es ein eFoil, sein eigenes Gewicht und die oft nicht geringe Körpermasse eines erwachsenen E-Foilers mühelos aus dem Wasser zu heben? Nun, es hat denselben Grund, warum selbst schwerste Flugzeuge vom Boden abheben können – nämlich Unterdruck! Er entsteht am Tragflügel (Hydrofoil) beim Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit. Das Ergebnis: Auftrieb! Der Mast erhebt sich aus dem Wasser und das E-Foil wird sanft angehoben - je nach Mastlänge um etwa 50 - 70 cm. Der Flügel selbst bleibt permanent unter Wasser. Physikalisch ist es also ziemlich einfach. Aber die Glücksgefühle, die du dabei empfindest, sind umso komplexer! Und du wirst sie immer wieder erleben wollen.

Wie fährt man mit einem eFoil?

Selbst unerfahrene E-Surfer lernen die Beherrschung ihres Foils erstaunlich schnell. Die Geschwindigkeit wird mit einer speziellen Handfernbedienung reguliert. Alle Steuerbewegungen führst du durch die Verlagerung deines Körpergewichts auf dem Board aus. Die Bewegungsabläufe sind dabei dem echten Wellenreiten nicht unähnlich. Für Anfänger mit ein wenig mehr Hüftgold, kann das Fahren anfangs mühsam sein. Erfahrungsgemäß reicht aber einfach eine dicke Portion Motivation, um binnen kürzester Zeit sicher auf dem Surfbrett zu stehen.

Wie ist das Gefühl beim E-Foiling?

Unterschätz das nicht: E-Foilen macht süchtig! Manche vergleichen es mit dem Feeling beim Snowboarden auf Pulverschnee, andere reden von Surfen ohne Wind. Erleben musst du dieses einzigartige Fliegen auf dem Wasser selbst. Je nach eFoil-Ausführung und Speed (das können über 50 km/h sein) kannst du wunderbare Entspannungsmomente oder eine echte sportliche Herausforderung erleben. Fakt ist: E-Foiling kannst du mit keiner anderen Wassersportart vergleichen. Stehst du einmal sicher auf deinem Board, willst du nie mehr runter!

Sie sind die Freiheits-Maschinen auf dem Wasser: Alle Vorteile von eFoils im Schnelldurchlauf.

eFoils maximale Geschwindigkeit

Speed auf dem Wasser

eFoil Akkulaufzeit

Bis zu 3 Stunden Fahrzeit

eFoil Akkukapazität

Leistungsstarke Akku-Kapazität

Reite deinen bevorzugten Tragflügel

Ambitionierter Sportler, gechillter Cruiser oder Racer mit Hang zu atemberaubenden Kunststücken? Mit einem individuellen eFoil findet jeder Wassersport-Fan seinen Foiling-Style.

eFoil Wings: Race, Sport & Cruiser
WaveShark Foil 2 LED Licht

"Ich brauch' Verstärkung, K.I.T.T."

Werde zum Cool Rider

eFoil Akku

Mächtige Akkus für lange Fahrzeiten

eFoils beeindrucken durch ihre Leistungsreserven. Clevere Elektronik und leistungsstarke Lithium-Akkus sorgen für Fahrzeiten von 4 Stunden und mehr.

efoil

Die besten Werkstoffe der Welt

Federleichte Carbonfaser wie in einem Formel 1 Boliden oder unangreifbares Flugzeugaluminium? Ein eFoil hat alles, was es für höchste Belastungen auf dem Wasser und ein langes Leben braucht.

eFoil Joystick

Gas geben einfach aus dem Handgelenk

Erst damit wird das eFoil-Gefühl komplett. Durch die kabellose Fernbedienung kann sich Foilen wie ein rasantes Computergame anfühlen. Aber es ist echt und du bist mittendrin! 

eFoil mit GPS

Mit dem eFoil immer sicher nach Hause

Moderne Boards verfügen über GPS und eine eigene Routen-KI. Dein Foil weiß, wo du gerade bist, kennt deinen Akkustand und es gibt dir Bescheid, wenn es Zeit zum Umkehren wird.

Ein flüsterleises Fahrvergnügen

E-Foils sind wunderbare Leisetreter, fast ohne jedes Antriebsgeräusch. Dadurch wird der Flug über den Wellen noch viel entspannter.

100 % Spaß, 0 % Emissionen

Beim eFoilen wirst du zum Umwelt-Wohltäter. Keine Abgase, keine Ölverschmutzungen. Mutter Natur umarmt alle E-Foiler!

Yes, you can eFoil

Es gibt kein zu alt oder zu ungeschickt. Dich juckt es beim Anblick eines eFoils in den Fingern? Du wirst das Fahren eines eFoils definitiv lernen. Du suchst einen eFoil Kurs oder eine eFoil Schulung? Sprich uns einfach darauf an.

Müssen eFoils und Jetboards zugelassen werden und wo darf ich fahren? Wichtige Infos zur rechtlichen Situation rund um E-Surfbretter.

Elektrische Surfbretter sind als Sportgeräte noch ein relativ neues Phänomen und entsprechend ist die rechtliche Situation nicht überall einheitlich geklärt. Unser wichtigster Rat: Bevor ihr mit eurem eFoil oder Jetboard an den Start geht, fragt bitte bei eurer lokal zuständigen Behörde nach, wie die aktuellen Regeln aussehen und was ihr beachten müsst. Wir können euch hier nur allgemeine Informationen geben.

Elektrische Hydrofoils und Jetboards: Die Unterschiede solltest du kennen.

eFoils und elektrische Jetboards werden in Deutschland unterschiedlich eingestuft. Während das eFoil zu den Kleinfahrzeugen gehört, sind Jetboards als Wassermotorräder klassifiziert, zu denen z.B. klassische Jetski gehören. Das mag für Jetboard-Fahrer nicht nachvollziehbar sein, jedoch argumentiert der Gesetzgeber mit der höheren Lärmbelästigung durch den Jetmotor und die stärkere Wellenerzeugung. Das Gute: Generell sind eFoils und Jetboards auf einer Vielzahl von Gewässern in Deutschland erlaubt. Das gilt auch (und besonders) für die Bundesschifffahrtsstraßen, also alle größeren Flüsse.

Hier siehst du die unterschiedlichen Einstufungen für E-Foils und Jetboards in der Übersicht:

Fahrzeug: E-FOIL JETBOARD
Freigabe: Grundsätzlich für den Betrieb auf Bundeswasserstraßen freigegeben Betrieb auf Strecken für Wassermotorräder und Wanderfahrten freigegeben
Kennzeichenpflicht: Kennzeichenpflichtig bei mehr als 2,21 kW (3 PS) Leistung Kennzeichenpflichtig bei mehr als 2,21 kW (3 PS) Leistung
Sportbootführerschein erforderlich: Führerscheinpflichtig bei mehr als 11,03 kW (15 PS) Leistung.
Rhein: Ab 3,68 kW (5 PS)
Führerscheinpflichtig bei mehr als 11,03 kW (15 PS) Leistung.
Rhein: Ab 3,68 kW (5 PS)

Was du bei einem elektrischen Surfbrett unbedingt beachten solltest: Regionale Beschränkungen und die Situation im europäischen Ausland.

Leider gibt es auf Ebene der Bundesländer und der lokalen Seenverwaltungen eine Menge Ausnahmen. So ist das Fahren auf den meisten bayerischen Seen aktuell nicht gestattet. Das gilt auch für den Bodensee. Wie oben erwähnt: Erfragt die Regelungen und Gesetze bei euren zuständigen Behörden vor Ort.

In der Schweiz ist der Betrieb von eFoils und elektrischen Jetboards zum aktuellen Stand komplett untersagt. Das gilt für alle Arten von Surfboards, die mit Motoren angetrieben werden, egal ob elektrisch oder auf Verbrennerbasis.

Unsere österreichischen Nachbarn zeigen sich etwas großzügiger, aber auch hier gibt es einige Beschränkungen. Jetboards und eFoils werden in der Alpenrepublik als Schwimmkörper eingestuft und dürfen auf Wasserstraßen nicht gefahren werden. Für Seen und andere Gewässer bestehen entsprechende lokale Regelungen. Auch hier gilt: Immer vorher nachfragen!

Ohne Nummer läuft oft nichts: Wie steht es mit der Kennzeichenpflicht für eFoils und Jetboards?

Wir wissen ja nun, dass es sich bei unseren elektrischen Hydrofoils und Jetboards im Sinne des Gesetzgebers um Kleinfahrzeuge, bzw. Wassermotorräder handelt. Hier gilt: Alles, was in deutschen Gewässern unterwegs ist und mehr als 3 PS Leistung aufweist, braucht eine Zulassung mit einem amtlichen Kennzeichen. Das gilt für praktisch alle eFoils und Jetboards.

Kennzeichen könnt ihr beim für euren Landkreis zuständigen Wasserschiffsamt beantragen. Die Buchstaben und Zahlen müssen eine Höhe von 10 cm aufweisen und sollten gut lesbar seitlich am E-Surfbrett angebracht sein. Ist das baulich nicht möglich (z.B. bei flachen Hydrofoils) wird meist auch eine Anbringung oben auf dem Board akzeptiert.

Ist für das Fahren mit Jetboards oder E-Foils ein Führerschein nötig?

Hier sind die Regeln eigentlich ganz einfach, denn sie entsprechen denjenigen, die auch für Motorboote gelten. Du brauchst nur dann einen Sportbootführerschein, wenn die Leistung deines E-Surfboards größer als 11,03 kW (15 PS) ist. Die Hersteller kennen diese Regelung natürlich und reduzieren darum die Leistung der E-Boards entsprechend nach unten.

Damit sind die meisten bei uns erhältlichen Jetboards und elektrischen Hydrofoils führerscheinfrei. Leider gibt es auch hier eine Ausnahme: Wer auf dem Rhein unterwegs ist, benötigt einen Sportbootführerschein bereits bei Fahrzeugen ab 5 PS (3,68 kW).

Elektrische Surfboards und Akkus: Was du zum Thema E-Foil / Jetboard und Lithium-Ionen-Akkus wissen musst.

Elektromobilität ist ja ohne Frage eines der großen Themen unserer Zeit. Bei allen Vorteilen und Vorzügen birgt das elektrische Fahren eben auch gewisse Risiken. Dabei geht es natürlich um die Akkus selbst. Wir haben vermutlich alle schon mal Bilder eines brennenden Tesla oder eines anderen Elektroautos gesehen. Das kommt sehr selten vor, da hochwertige Akkupacks sehr gut geschützt sind und selbst harte Kollisionen meist gut wegstecken.

Aber: Du solltest dir klar machen, dass bei den Akkupacks für Jetboards und E-Foils eben auch noch der Faktor Wasser hinzukommt. Darum empfehlen wir dir, diesen Artikel gründlich zu lesen. So erkennst du Gefahren beim Umgang mit Akkus und kannst die Risiken minimieren.

Günstig kann schnell teuer werden: Warum wir dir vom Kauf billiger E-Surfboards abraten.

Klar, wir freuen uns alle, wenn wir ein vermeintlich günstiges Schnäppchen schießen können. Allerdings sollten wir misstrauisch werden, wenn uns ein elektrisches Surfboard zu einem auffallend geringen Preis angeboten wird. Was Antrieb, Leistung, Geschwindigkeit und die Akkulaufzeit (Fahrzeit) angeht, wirst du hier meist sehr enttäuscht sein. Auch beim Zubehör sieht es bei den Billigheimern oft mau aus.

Was du vielleicht nicht weißt: Ein großer Teil des Preises für ein eFoil oder Jetboard wird für die teils mächtigen Akkupacks fällig. Das können – je nach Modell und Akkugröße – bis zu 40 % sein. Dafür kannst du dann allerdings auch Qualitäts-Akkus erwarten, die in einem hochsicheren Gehäuse untergebracht sind. Bei billigen Boards wird leider genau hier gespart – und damit eben bei deiner Sicherheit!

Führende Hersteller bei den Jetboards (neben WaveShark) sind Lampuga, Radinn, Waterwolf und Onean. Eine Sonderstellung haben die Boards von Jetsurf - die sind allerdings benzinbetrieben und eher für echte Race-Pros ausgelegt. Ein bekannter Produzent von Hydrofoils ist Fliteboard. 

Warum können die Akku-Packs eines E-Surfboards überhaupt Feuer fangen?

Stell dir Akkupacks von E-Surfbrettern nicht als massiven Batteriekörper vor. Solche Powerpakete bestehen meist aus einer Vielzahl einzelner Lithium-Ionen-Akkus, die zu einem Block zusammengefasst sind. Hier reicht schon ein kleiner Produktionsfehler einer einzelnen Zelle und ein damit verbundener Ausfall. Das kann in der Praxis zu einer Überhitzung führen, die dann unter Umständen eine fatale Kettenreaktion in Gang setzt.

Was du selbst tun kannst: Tipps zum sicheren Umgang mit Lithium-Ionen-Akkupacks für dein E-Foil oder Jetboard.

Vorsicht ist der beste Schutz: Nicht fallen lassen und vor Stößen bewahren.

Das solltest du in jedem Fall beherzigen, weil es der Grund für die meisten Schäden an Akkupacks ist. Ein Sturz aus größerer Höhe sorgt dafür, dass du die Batterie definitiv austauschen musst – kein Wenn und kein Aber! Aber auch leichtere Stöße solltest du unbedingt vermeiden. Transportiere deinen Akku also nicht lose im Kofferraum, sondern verwende dazu eine geeignete Transportbox.

Das entspannt dein Akkupack maximal: Keine komplett geladenen Akkus lagern und gelegentlich kurz aufladen.

Willst du deine Akkus über einen längeren Zeitraum nicht verwenden, achte darauf, dass du sie nicht vollständig geladen einlagerst. Ideal ist hier ein Ladezustand von ca. 20 %. Während der Winterpause empfiehlt es sich, deine Akkus alle 4 bis 6 Wochen einmal kurz nachzuladen. Verbinde das Akkupack dazu für ca. 15 Minuten mit dem Ladegerät.

Bloß keine Gewalt: Versuche niemals, einen Akkupack zu öffnen!

Akku-Packs für Hydrofoil und Jetboard sind so konstruiert, dass sie maximal vor eindringendem Wasser geschützt sind. Das Öffnen sorgt dafür, dass die Batteriepacks ihre Dichtigkeit verlieren. Kommen die Akkus dann mit Wasser in Berührung, kann dein Akkupack in Flammen aufgehen.

Für deine eigene Sicherheit: Verwende feuerfeste Akkuboxen.

Dein Akku-Pack solltest du nur in einer dafür vorgesehenen und freigegeben Box aufbewahren und transportieren. Solche Akkuboxen aus Zink oder Stahl sorgen im Falle eines Akkubrands dafür, dass die Flammen sich nicht ausbreiten können.

Halte ein Auge auf deine Akkupacks: Niemals laden, wenn du nicht anwesend bist.

Lade deine Akkus nur dann, wenn du selbst oder eine andere Person den Ladevorgang überwachen kann. So kannst du bei Problemen immer sofort eingreifen.

Hitzköpfe nicht willkommen: Akkus nicht in die pralle Sonne legen und nur im kalten Zustand laden.

Lade den Akkupack nicht auf, wenn du gerade mit deinem E-Surfboard von der Tour zurückkehrst. Durch die permanente Leistungsabgabe sind die Akkuzellen noch sehr heiß. Akkupack abkühlen lassen und erst dann aufladen. Akku-Packs sollten vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, da es sonst zu einer Überhitzung kommen kann.

Zeit, sich zu trennen: Geladene Akkupacks vom Ladegerät entfernen.

Ist der Ladevorgang abgeschlossen, trenne deinen Akku-Pack umgehend vom Ladegerät und lege ihn am besten gleich in seine Transportbox. Nicht direkt in das E-Surfboard zurückstecken, wenn du vorerst nicht fahren möchtest.

Im Wohnzimmer unerwünscht: Der richtige Lagerort reduziert Gefahren durch Akku-Packs.

Große Lithium-Ionen-Akkupacks sollten so weit wie möglich von Wohnräumen entfernt gelagert werden. Eine freistehende Garage oder ein abgeschlossener Kellerraum eignen sich dafür. Sichere den Raum mit einem Rauchmelder, um bei einem Akkubrand rechtzeitig alarmiert zu werden. 

Welcher E-Surfboard Typ bin ich? Was du als Anfänger zu E-Foils und Jetboards wissen solltest.

Eines vorweg: E-Foils und Jetboards haben mit den beliebten elektrischen SUP nur wenig gemeinsam! Wir sind hier im Bereich der Hochleistungs-Boards, die mit starken Elektromotoren und voluminösen Akku-Packs in einer ganz anderen Liga fahren. Entsprechend musst du hier natürlich auch mit einem anderen Budget planen. Hochwertige Race Boards sind selten zum Schnäppchenpreis zu bekommen. 

Viel wichtiger ist nach unserer Meinung aber das, was dir diese Technologie bietet. eFoils oder Jetboard aus der Oberklasse sind einzigartige Wassersportgeräte von höchstem Freizeitwert. Der Strahlmotor eines Jetboards bringt dich schneller auf Speed als die meisten Sportwagen. Dazu brauchst du jedoch leistungsstarke Motortechnik, massive Akkupower (die Batterie ist vergleichbar mit derjenigen eines kleinen Elektroautos) und natürlich Material, das diese Belastungen auch mitmacht. Das kannst du mit den limitierten Leistungen eines elektrisch angetriebenen SUP nicht vergleichen.

Elektrische Hydrofoils und Jetboards stehen für ein einmaliges Fahrvergnügen und belohnen dich mit dem Gefühl völliger Freiheit! Es gibt nichts, was diesen Power-Boards das Wasser reichen kann. Kein Jetski, kein Wakeboard, kein SUP und auch kein Motorboot. Höher auf der Speedleiter steht höchstens ein Jetsurf mit Verbrenner. Das wäre für Hobbysurfer aber vermutlich ohnehin unbezahlbar. Du darfst uns glauben: Wer einmal auf einem Jetboard oder E-Foil gestanden hat, wird nie wieder etwas anderes fahren wollen.

Jetboard oder E-Foil? Welches Board ist für mich die richtige Wahl?

Racer oder Genießer? Beide Board-Arten haben ihre eigene Philosophie und du kannst mit beiden sehr viel Spaß auf dem Wasser haben. Wir erklären dir hier, wie sich die E-Surfboards unterscheiden.

Wenn dir schnell einfach nicht schnell genug ist: Elektrische Jetboards machen dich zum Pfeil auf dem Wasser.

Jetboards sind kompromisslose Raketen. Gebaut, um dich auf dem Wasser mit höchster Beschleunigung nach vorne zu katapultieren und dir den High Speed Kick zu geben. Die Zielgruppe sind hier ganz klar action-orientierte Racer. Bekannte Hersteller solcher Boards sind neben WaveShark z.B. die Firmen Mertek, Lampuga und Radinn.

Das zeichnet elektrische Jetboards aus:

  • Leistungsstarke Strahlmotoren für höchste Beschleunigung
  • Höchstgeschwindigkeiten von 60 km/h und mehr
  • Unglaubliche Wendigkeit und perfekte Lage in engen Kurven
  • Auch für Racer mit mehr als 80 kg Körpergewicht geeignet
  • Vergleichsweise einfach zu fahren und leicht zu erlernen

Diese Einschränkungen haben Jetboards:

  • Sehr hoher Akkuverbrauch und dadurch geringere Fahrzeit
  • Im Vergleich zu E-Foils relativ laut und mit stärkerer Wellenentwicklung

Werde eins mit den Elementen: eFoils lassen dich komplett entspannt über den Dingen schweben.

Wer mit einem elektrischen Hydrofoil unterwegs ist, dem geht es meist nicht um den Spaß an der Vollgasfahrt. Keine Bange: An Geschwindigkeit mangelt es diesem elektrischen Surfbrett auch nicht, aber Hydrofoil-Fans geht es meist um etwas anderes. Der Kick ist hier das fast geräuschlose Gleiten und der unvergleichliche Moment, wenn der Tragflügel dich samt Surfboard aus dem Wasser hebt. Foilen definitiv ist ein spektakuläres Erlebnis. Beliebte Foil Hersteller sind z.B. Fliteboard oder Takuma. 

Das sind die Vorteile von Foils:

  • Einmaliges, schwebendes Fahrgefühl durch Tragflügel
  • Sehr leise und nur geringe Wellenbildung
  • Kann auf jedem Gewässer und auch bei stärkerem Wellengang gefahren werden
  • Lange Fahrzeiten durch geringere Motorleistung im Vergleich zu Jetboards

Nachteile von E-Foils gegenüber Jetboards:

  • Geringere Endgeschwindigkeit und Beschleunigung
  • Anfänger benötigen einige Zeit, um das Fliegen über den Wellen zu lernen

Du bist dir immer noch nicht ganz sicher, welches E-Surfbrett es für dich sein sollte? Du hast Fragen zum Zubehör für Jetboards und eFoils? Lass dich von unseren Experten für E-Foils und Jetboards ganz ausführlich beraten. Ruf uns einfach an oder schreib uns!

Nach der Saison ist vor der Saison: So machst du eFoils und Jetboards fit fürs Überwintern.

Elektrische Surfboards sind im Sommer ein unglaublicher Spaß auf dem Wasser. Wer nicht gerade ein großer Fan von Trockenanzügen und eiskalten Gliedmaßen ist, versetzt sein Board am Ende des Sommers meist in den Winterschlaf. Und es lohnt sich, die Winterruhe für unser eFoil oder Jetboard sorgsam vorzubereiten. So können wir dann im Frühjahr gleich wieder zu neuen Abenteuern aufbrechen.

Im Winterlager sehr genügsam: So bereitest du das Board auf die Überwinterung vor.

Nachdem du das Akkupack entfernt hast, ist dein E-Surfboard im Prinzip nur noch ein Surfbrett. Entsprechend unkompliziert ist die Einlagerung. Beachte dazu die folgenden Tipps:

Frisch gewaschen schläft man besser: E-Surfboards vor der Winterpause gründlich reinigen.

Klar, du solltest dein elektrisches Hydrofoil oder Jetboard nach jeder Ausfahrt sorgsam reinigen und abspülen. Gerade Salzwasser ist höchst aggressiv und muss penibel entfernt werden. Vor der Winterpause ist eine komplette Generalreinigung empfehlenswert. Besonderes Augenmerk solltest du dabei auf Kontakte, Schläuche, und Hohlräume richten.

Sorge dafür, dass alles blitzeblank ist. Lass dein E-Surfboard danach über Nacht an einem warmen Ort trocknen. Das geht im heimischen Heizungskeller oder eben notfalls im Wohnzimmer.

Wer gut schmiert, der gut fährt: Alle Kontakte gründlich einfetten.

Das gilt auch für dein E-Surfboard. Säubere sämtliche Kontakte mit einem entsprechenden Reiniger. Danach schmierst du sie großzügig mit Kontaktfett ein. So kannst du ganz sicher sein, dass sich hier während der Ruhepause keine schleichende Korrosion bildet.

Die richtige Lagertemperatur für eFoils und Jetboards: Hier musst du keine strengen Regeln beachten. Wird das E-Board komplett trocken eingelagert, darf der Lagerort auch durchaus kühl sein. Gegen eine geschlossene Garage oder einen gesicherten Kellerraum ist nichts einzuwenden.

Sag dem Akkupack gute Nacht: Lithium-Ionen-Akkus in den Winterschlaf schicken. 

Auch für deinen Akkupack gilt natürlich die Sauberkeitsregel. Also: Gehäuse sorgfältig reinigen, die Kontakte säubern und versiegeln. Ideal ist ein Ladezustand zwischen 30 und 50 %, bevor Lithium-Ionen-Akkus sich ausruhen dürfen. Im Laufe der Winterruhe verliert dein Akku-Pack nach und nach an Ladung. Li-Ion-Akkus mögen allerdings keine Tiefenentladung.

Prüfe während der Winterpause gelegentlich den Ladezustand und lade gegebenenfalls auf ca. 20 % nach. Beachte bitte, dass du Akkus nicht bei Umgebungstemperaturen unter 10° C laden solltest. Für die Aufbewahrung empfehlen wir dir eine für diesen Zweck zugelassene Stahl- oder Aluminiumbox.

Müssen eFoils und Jetboards zugelassen werden und wo darf ich fahren? Wichtige Infos zur rechtlichen Situation rund um E-Surfbretter.

Elektrische Surfbretter sind als Sportgeräte noch ein relativ neues Phänomen und entsprechend ist die rechtliche Situation nicht überall einheitlich geklärt. Unser wichtigster Rat: Bevor ihr mit eurem eFoil oder Jetboard an den Start geht, fragt bitte bei eurer lokal zuständigen Behörde nach, wie die aktuellen Regeln aussehen und was ihr beachten müsst. Wir können euch hier nur allgemeine Informationen geben.

Elektrische Hydrofoils und Jetboards: Die Unterschiede solltest du kennen.

eFoils und elektrische Jetboards werden in Deutschland unterschiedlich eingestuft. Während das eFoil zu den Kleinfahrzeugen gehört, sind Jetboards als Wassermotorräder klassifiziert, zu denen z.B. klassische Jetski gehören. Das mag für Jetboard-Fahrer nicht nachvollziehbar sein, jedoch argumentiert der Gesetzgeber mit der höheren Lärmbelästigung durch den Jetmotor und die stärkere Wellenerzeugung. Das Gute: Generell sind eFoils und Jetboards auf einer Vielzahl von Gewässern in Deutschland erlaubt. Das gilt auch (und besonders) für die Bundesschifffahrtsstraßen, also alle größeren Flüsse.

Hier siehst du die unterschiedlichen Einstufungen für E-Foils und Jetboards in der Übersicht:

Fahrzeug: E-FOIL JETBOARD
Freigabe: Grundsätzlich für den Betrieb auf Bundeswasserstraßen freigegeben Betrieb auf Strecken für Wassermotorräder und Wanderfahrten freigegeben
Kennzeichenpflicht: Kennzeichenpflichtig bei mehr als 2,21 kW (3 PS) Leistung Kennzeichenpflichtig bei mehr als 2,21 kW (3 PS) Leistung
Sportbootführerschein erforderlich: Führerscheinpflichtig bei mehr als 11,03 kW (15 PS) Leistung.
Rhein: Ab 3,68 kW (5 PS)
Führerscheinpflichtig bei mehr als 11,03 kW (15 PS) Leistung.
Rhein: Ab 3,68 kW (5 PS)

Was du bei einem elektrischen Surfbrett unbedingt beachten solltest: Regionale Beschränkungen und die Situation im europäischen Ausland.

Leider gibt es auf Ebene der Bundesländer und der lokalen Seenverwaltungen eine Menge Ausnahmen. So ist das Fahren auf den meisten bayerischen Seen aktuell nicht gestattet. Das gilt auch für den Bodensee. Wie oben erwähnt: Erfragt die Regelungen und Gesetze bei euren zuständigen Behörden vor Ort.

In der Schweiz ist der Betrieb von eFoils und elektrischen Jetboards zum aktuellen Stand komplett untersagt. Das gilt für alle Arten von Surfboards, die mit Motoren angetrieben werden, egal ob elektrisch oder auf Verbrennerbasis.

Unsere österreichischen Nachbarn zeigen sich etwas großzügiger, aber auch hier gibt es einige Beschränkungen. Jetboards und eFoils werden in der Alpenrepublik als Schwimmkörper eingestuft und dürfen auf Wasserstraßen nicht gefahren werden. Für Seen und andere Gewässer bestehen entsprechende lokale Regelungen. Auch hier gilt: Immer vorher nachfragen!

Ohne Nummer läuft oft nichts: Wie steht es mit der Kennzeichenpflicht für eFoils und Jetboards?

Wir wissen ja nun, dass es sich bei unseren elektrischen Hydrofoils und Jetboards im Sinne des Gesetzgebers um Kleinfahrzeuge, bzw. Wassermotorräder handelt. Hier gilt: Alles, was in deutschen Gewässern unterwegs ist und mehr als 3 PS Leistung aufweist, braucht eine Zulassung mit einem amtlichen Kennzeichen. Das gilt für praktisch alle eFoils und Jetboards.

Kennzeichen könnt ihr beim für euren Landkreis zuständigen Wasserschiffsamt beantragen. Die Buchstaben und Zahlen müssen eine Höhe von 10 cm aufweisen und sollten gut lesbar seitlich am E-Surfbrett angebracht sein. Ist das baulich nicht möglich (z.B. bei flachen Hydrofoils) wird meist auch eine Anbringung oben auf dem Board akzeptiert.

Ist für das Fahren mit Jetboards oder E-Foils ein Führerschein nötig?

Hier sind die Regeln eigentlich ganz einfach, denn sie entsprechen denjenigen, die auch für Motorboote gelten. Du brauchst nur dann einen Sportbootführerschein, wenn die Leistung deines E-Surfboards größer als 11,03 kW (15 PS) ist. Die Hersteller kennen diese Regelung natürlich und reduzieren darum die Leistung der E-Boards entsprechend nach unten.

Damit sind die meisten bei uns erhältlichen Jetboards und elektrischen Hydrofoils führerscheinfrei. Leider gibt es auch hier eine Ausnahme: Wer auf dem Rhein unterwegs ist, benötigt einen Sportbootführerschein bereits bei Fahrzeugen ab 5 PS (3,68 kW).

Elektrische Surfboards und Akkus: Was du zum Thema E-Foil / Jetboard und Lithium-Ionen-Akkus wissen musst.

Elektromobilität ist ja ohne Frage eines der großen Themen unserer Zeit. Bei allen Vorteilen und Vorzügen birgt das elektrische Fahren eben auch gewisse Risiken. Dabei geht es natürlich um die Akkus selbst. Wir haben vermutlich alle schon mal Bilder eines brennenden Tesla oder eines anderen Elektroautos gesehen. Das kommt sehr selten vor, da hochwertige Akkupacks sehr gut geschützt sind und selbst harte Kollisionen meist gut wegstecken.

Aber: Du solltest dir klar machen, dass bei den Akkupacks für Jetboards und E-Foils eben auch noch der Faktor Wasser hinzukommt. Darum empfehlen wir dir, diesen Artikel gründlich zu lesen. So erkennst du Gefahren beim Umgang mit Akkus und kannst die Risiken minimieren.

Günstig kann schnell teuer werden: Warum wir dir vom Kauf billiger E-Surfboards abraten.

Klar, wir freuen uns alle, wenn wir ein vermeintlich günstiges Schnäppchen schießen können. Allerdings sollten wir misstrauisch werden, wenn uns ein elektrisches Surfboard zu einem auffallend geringen Preis angeboten wird. Was Antrieb, Leistung, Geschwindigkeit und die Akkulaufzeit (Fahrzeit) angeht, wirst du hier meist sehr enttäuscht sein. Auch beim Zubehör sieht es bei den Billigheimern oft mau aus.

Was du vielleicht nicht weißt: Ein großer Teil des Preises für ein eFoil oder Jetboard wird für die teils mächtigen Akkupacks fällig. Das können – je nach Modell und Akkugröße – bis zu 40 % sein. Dafür kannst du dann allerdings auch Qualitäts-Akkus erwarten, die in einem hochsicheren Gehäuse untergebracht sind. Bei billigen Boards wird leider genau hier gespart – und damit eben bei deiner Sicherheit!

Führende Hersteller bei den Jetboards (neben WaveShark) sind Lampuga, Radinn, Waterwolf und Onean. Eine Sonderstellung haben die Boards von Jetsurf - die sind allerdings benzinbetrieben und eher für echte Race-Pros ausgelegt. Ein bekannter Produzent von Hydrofoils ist Fliteboard. 

Warum können die Akku-Packs eines E-Surfboards überhaupt Feuer fangen?

Stell dir Akkupacks von E-Surfbrettern nicht als massiven Batteriekörper vor. Solche Powerpakete bestehen meist aus einer Vielzahl einzelner Lithium-Ionen-Akkus, die zu einem Block zusammengefasst sind. Hier reicht schon ein kleiner Produktionsfehler einer einzelnen Zelle und ein damit verbundener Ausfall. Das kann in der Praxis zu einer Überhitzung führen, die dann unter Umständen eine fatale Kettenreaktion in Gang setzt.

Was du selbst tun kannst: Tipps zum sicheren Umgang mit Lithium-Ionen-Akkupacks für dein E-Foil oder Jetboard.

Vorsicht ist der beste Schutz: Nicht fallen lassen und vor Stößen bewahren.

Das solltest du in jedem Fall beherzigen, weil es der Grund für die meisten Schäden an Akkupacks ist. Ein Sturz aus größerer Höhe sorgt dafür, dass du die Batterie definitiv austauschen musst – kein Wenn und kein Aber! Aber auch leichtere Stöße solltest du unbedingt vermeiden. Transportiere deinen Akku also nicht lose im Kofferraum, sondern verwende dazu eine geeignete Transportbox.

Das entspannt dein Akkupack maximal: Keine komplett geladenen Akkus lagern und gelegentlich kurz aufladen.

Willst du deine Akkus über einen längeren Zeitraum nicht verwenden, achte darauf, dass du sie nicht vollständig geladen einlagerst. Ideal ist hier ein Ladezustand von ca. 20 %. Während der Winterpause empfiehlt es sich, deine Akkus alle 4 bis 6 Wochen einmal kurz nachzuladen. Verbinde das Akkupack dazu für ca. 15 Minuten mit dem Ladegerät.

Bloß keine Gewalt: Versuche niemals, einen Akkupack zu öffnen!

Akku-Packs für Hydrofoil und Jetboard sind so konstruiert, dass sie maximal vor eindringendem Wasser geschützt sind. Das Öffnen sorgt dafür, dass die Batteriepacks ihre Dichtigkeit verlieren. Kommen die Akkus dann mit Wasser in Berührung, kann dein Akkupack in Flammen aufgehen.

Für deine eigene Sicherheit: Verwende feuerfeste Akkuboxen.

Dein Akku-Pack solltest du nur in einer dafür vorgesehenen und freigegeben Box aufbewahren und transportieren. Solche Akkuboxen aus Zink oder Stahl sorgen im Falle eines Akkubrands dafür, dass die Flammen sich nicht ausbreiten können.

Halte ein Auge auf deine Akkupacks: Niemals laden, wenn du nicht anwesend bist.

Lade deine Akkus nur dann, wenn du selbst oder eine andere Person den Ladevorgang überwachen kann. So kannst du bei Problemen immer sofort eingreifen.

Hitzköpfe nicht willkommen: Akkus nicht in die pralle Sonne legen und nur im kalten Zustand laden.

Lade den Akkupack nicht auf, wenn du gerade mit deinem E-Surfboard von der Tour zurückkehrst. Durch die permanente Leistungsabgabe sind die Akkuzellen noch sehr heiß. Akkupack abkühlen lassen und erst dann aufladen. Akku-Packs sollten vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, da es sonst zu einer Überhitzung kommen kann.

Zeit, sich zu trennen: Geladene Akkupacks vom Ladegerät entfernen.

Ist der Ladevorgang abgeschlossen, trenne deinen Akku-Pack umgehend vom Ladegerät und lege ihn am besten gleich in seine Transportbox. Nicht direkt in das E-Surfboard zurückstecken, wenn du vorerst nicht fahren möchtest.

Im Wohnzimmer unerwünscht: Der richtige Lagerort reduziert Gefahren durch Akku-Packs.

Große Lithium-Ionen-Akkupacks sollten so weit wie möglich von Wohnräumen entfernt gelagert werden. Eine freistehende Garage oder ein abgeschlossener Kellerraum eignen sich dafür. Sichere den Raum mit einem Rauchmelder, um bei einem Akkubrand rechtzeitig alarmiert zu werden. 

Welcher E-Surfboard Typ bin ich? Was du als Anfänger zu E-Foils und Jetboards wissen solltest.

Eines vorweg: E-Foils und Jetboards haben mit den beliebten elektrischen SUP nur wenig gemeinsam! Wir sind hier im Bereich der Hochleistungs-Boards, die mit starken Elektromotoren und voluminösen Akku-Packs in einer ganz anderen Liga fahren. Entsprechend musst du hier natürlich auch mit einem anderen Budget planen. Hochwertige Race Boards sind selten zum Schnäppchenpreis zu bekommen. 

Viel wichtiger ist nach unserer Meinung aber das, was dir diese Technologie bietet. eFoils oder Jetboard aus der Oberklasse sind einzigartige Wassersportgeräte von höchstem Freizeitwert. Der Strahlmotor eines Jetboards bringt dich schneller auf Speed als die meisten Sportwagen. Dazu brauchst du jedoch leistungsstarke Motortechnik, massive Akkupower (die Batterie ist vergleichbar mit derjenigen eines kleinen Elektroautos) und natürlich Material, das diese Belastungen auch mitmacht. Das kannst du mit den limitierten Leistungen eines elektrisch angetriebenen SUP nicht vergleichen.

Elektrische Hydrofoils und Jetboards stehen für ein einmaliges Fahrvergnügen und belohnen dich mit dem Gefühl völliger Freiheit! Es gibt nichts, was diesen Power-Boards das Wasser reichen kann. Kein Jetski, kein Wakeboard, kein SUP und auch kein Motorboot. Höher auf der Speedleiter steht höchstens ein Jetsurf mit Verbrenner. Das wäre für Hobbysurfer aber vermutlich ohnehin unbezahlbar. Du darfst uns glauben: Wer einmal auf einem Jetboard oder E-Foil gestanden hat, wird nie wieder etwas anderes fahren wollen.

Jetboard oder E-Foil? Welches Board ist für mich die richtige Wahl?

Racer oder Genießer? Beide Board-Arten haben ihre eigene Philosophie und du kannst mit beiden sehr viel Spaß auf dem Wasser haben. Wir erklären dir hier, wie sich die E-Surfboards unterscheiden.

Wenn dir schnell einfach nicht schnell genug ist: Elektrische Jetboards machen dich zum Pfeil auf dem Wasser.

Jetboards sind kompromisslose Raketen. Gebaut, um dich auf dem Wasser mit höchster Beschleunigung nach vorne zu katapultieren und dir den High Speed Kick zu geben. Die Zielgruppe sind hier ganz klar action-orientierte Racer. Bekannte Hersteller solcher Boards sind neben WaveShark z.B. die Firmen Mertek, Lampuga und Radinn.

Das zeichnet elektrische Jetboards aus:

  • Leistungsstarke Strahlmotoren für höchste Beschleunigung
  • Höchstgeschwindigkeiten von 60 km/h und mehr
  • Unglaubliche Wendigkeit und perfekte Lage in engen Kurven
  • Auch für Racer mit mehr als 80 kg Körpergewicht geeignet
  • Vergleichsweise einfach zu fahren und leicht zu erlernen

Diese Einschränkungen haben Jetboards:

  • Sehr hoher Akkuverbrauch und dadurch geringere Fahrzeit
  • Im Vergleich zu E-Foils relativ laut und mit stärkerer Wellenentwicklung

Werde eins mit den Elementen: eFoils lassen dich komplett entspannt über den Dingen schweben.

Wer mit einem elektrischen Hydrofoil unterwegs ist, dem geht es meist nicht um den Spaß an der Vollgasfahrt. Keine Bange: An Geschwindigkeit mangelt es diesem elektrischen Surfbrett auch nicht, aber Hydrofoil-Fans geht es meist um etwas anderes. Der Kick ist hier das fast geräuschlose Gleiten und der unvergleichliche Moment, wenn der Tragflügel dich samt Surfboard aus dem Wasser hebt. Foilen definitiv ist ein spektakuläres Erlebnis. Beliebte Foil Hersteller sind z.B. Fliteboard oder Takuma. 

Das sind die Vorteile von Foils:

  • Einmaliges, schwebendes Fahrgefühl durch Tragflügel
  • Sehr leise und nur geringe Wellenbildung
  • Kann auf jedem Gewässer und auch bei stärkerem Wellengang gefahren werden
  • Lange Fahrzeiten durch geringere Motorleistung im Vergleich zu Jetboards

Nachteile von E-Foils gegenüber Jetboards:

  • Geringere Endgeschwindigkeit und Beschleunigung
  • Anfänger benötigen einige Zeit, um das Fliegen über den Wellen zu lernen

Du bist dir immer noch nicht ganz sicher, welches E-Surfbrett es für dich sein sollte? Du hast Fragen zum Zubehör für Jetboards und eFoils? Lass dich von unseren Experten für E-Foils und Jetboards ganz ausführlich beraten. Ruf uns einfach an oder schreib uns!

Nach der Saison ist vor der Saison: So machst du eFoils und Jetboards fit fürs Überwintern.

Elektrische Surfboards sind im Sommer ein unglaublicher Spaß auf dem Wasser. Wer nicht gerade ein großer Fan von Trockenanzügen und eiskalten Gliedmaßen ist, versetzt sein Board am Ende des Sommers meist in den Winterschlaf. Und es lohnt sich, die Winterruhe für unser eFoil oder Jetboard sorgsam vorzubereiten. So können wir dann im Frühjahr gleich wieder zu neuen Abenteuern aufbrechen.

Im Winterlager sehr genügsam: So bereitest du das Board auf die Überwinterung vor.

Nachdem du das Akkupack entfernt hast, ist dein E-Surfboard im Prinzip nur noch ein Surfbrett. Entsprechend unkompliziert ist die Einlagerung. Beachte dazu die folgenden Tipps:

Frisch gewaschen schläft man besser: E-Surfboards vor der Winterpause gründlich reinigen.

Klar, du solltest dein elektrisches Hydrofoil oder Jetboard nach jeder Ausfahrt sorgsam reinigen und abspülen. Gerade Salzwasser ist höchst aggressiv und muss penibel entfernt werden. Vor der Winterpause ist eine komplette Generalreinigung empfehlenswert. Besonderes Augenmerk solltest du dabei auf Kontakte, Schläuche, und Hohlräume richten.

Sorge dafür, dass alles blitzeblank ist. Lass dein E-Surfboard danach über Nacht an einem warmen Ort trocknen. Das geht im heimischen Heizungskeller oder eben notfalls im Wohnzimmer.

Wer gut schmiert, der gut fährt: Alle Kontakte gründlich einfetten.

Das gilt auch für dein E-Surfboard. Säubere sämtliche Kontakte mit einem entsprechenden Reiniger. Danach schmierst du sie großzügig mit Kontaktfett ein. So kannst du ganz sicher sein, dass sich hier während der Ruhepause keine schleichende Korrosion bildet.

Die richtige Lagertemperatur für eFoils und Jetboards: Hier musst du keine strengen Regeln beachten. Wird das E-Board komplett trocken eingelagert, darf der Lagerort auch durchaus kühl sein. Gegen eine geschlossene Garage oder einen gesicherten Kellerraum ist nichts einzuwenden.

Sag dem Akkupack gute Nacht: Lithium-Ionen-Akkus in den Winterschlaf schicken. 

Auch für deinen Akkupack gilt natürlich die Sauberkeitsregel. Also: Gehäuse sorgfältig reinigen, die Kontakte säubern und versiegeln. Ideal ist ein Ladezustand zwischen 30 und 50 %, bevor Lithium-Ionen-Akkus sich ausruhen dürfen. Im Laufe der Winterruhe verliert dein Akku-Pack nach und nach an Ladung. Li-Ion-Akkus mögen allerdings keine Tiefenentladung.

Prüfe während der Winterpause gelegentlich den Ladezustand und lade gegebenenfalls auf ca. 20 % nach. Beachte bitte, dass du Akkus nicht bei Umgebungstemperaturen unter 10° C laden solltest. Für die Aufbewahrung empfehlen wir dir eine für diesen Zweck zugelassene Stahl- oder Aluminiumbox.

Warum eFoils immer mehr gewerbliche Vermieter glücklich machen.

Du besitzt einen Verleih oder eine Vermietung von Jetski, Wakeboards, etc.? Du betreibst eine Wasserski-Anlage? Dann können die ultra-angesagten E-Foils dein Business richtig strahlen lassen. Du willst wissen, wie das am einfachsten geht? Unsere freundlichen eFoil-Experten erklären es dir gerne persönlich und finden mit dir ein Top Finanzierungsangebot für dein Business.