Schubkraft bei Elektro-Bootsmotoren richtig wählen

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Inhaltsverzeichnis

Die Schubkraft wird bei Elektro-Bootsmotoren (egal ob von Minn Kota, Motoruide o.a.) in lbs angegeben. Sie verdeutlicht, mit welcher Kraft Elektro-Bootsmotoren ein Angelboot ziehen bzw. bei Heckmotoren schieben.

Beim Kauf eines elektrischen Bootsmotors ist die Schubkraft daher eine der wichtigsten Größen überhaupt.Worauf es ankommt und welche Schubkraft ihr Elektro-Außenborder benötigt, erklären wir im Folgenden.

Im Zweifel kauft man IMMER den Elektro-Bootsmotor mit mehr Schubkraft

Wann immer man nicht sicher ist, wie viel Schubkraft man beim Kauf eines Elektro-Bootsmotor benötigt kann ich nur jedem raten: Nimm den stärkeren! Es gibt wirklich nichts beschisseneres Dümmeres als einen Angeltrip abbrechen zu müssen, weil sich das Angelboot aufgrund zu geringer Schubkraft nicht vernünftig steuern lässt. Mein erstes Angelboot hatte zum Beispiel einen viel zu schwachen Minn Kota. Bei schönem Wetter kein Problem, doch kaum war die Strömung etwas heftiger oder der Wind frischte auf, reichte die Schubkraft des Elektro-Bootsmotors nicht mehr aus, um noch an vernünftiges Angeln denken zu können. Und so ging es mir wie jedem, der am falschen Ende spart: Wer billig kauft, kauft zweimal – auch bei Bootsmotoren. Umsonst gab es nur eines: Den Frust über manch abgebrochenen Angeltrip. Und das alles wegen nicht einmal 100 Euro Preisunterschied. Nochmals aus bitterer eigener Erfahrung: Im Zweifel bitte immer einen Elektro-Bootsmotor mit mehr Schubkraft kaufen!

Einfluss des Bootsgewichts auf die benötigte Schubkraft

Einer der wichtigsten Einflussfaktoren bezüglich der benötigten Schubkraft eines Elektro-Bootsmotor ist natürlich das Eigengewicht des Angelbootes. Je höher das Eigengewicht des Bootes ist, desto größer muss auch die Schubkraft des Elektromotors sein. Dabei sollte man bitte nicht einfach nur in die Bootspapiere schauen, sondern auch unbedingt das Gewicht von Ausrüstung und Personen mit hinzuzählen. Außenborder, Kraftstoff, zwei Angler und ihre Ausrüstung, Anker und vor allem die Bootsbatterien machen auch bei einem kleinen Angelboot ganz schnell 350 – 500 kg zusätzliches Gewicht aus.

 

Bei Schlauchbooten oder anderen sehr kleinen Angelbooten ist dieser Effekt übrigens noch stärker und kann das Eigengewicht des Schlauchbootes selbst ganz problemlos um das doppelte übersteigen.

Immer so einfach, wie möglich: die Faustformel

Faustformel

Pro 50 kg Bootsgewicht (komplett betankt, ausgerüstet und mit Insassen) sollte man einen Elektro-Außenborder kaufen, der mindestens 3-5 lbs Schubkraft erzeugt!

Zusammengefasst:

Pro 50 Kg Bootsgewicht mindestens 3 – 5 lbs Schubkraft

Deine Sofort-Hilfe:

Elektrobootsmotor wählen anhand des Bootsgewichts (voll beladen)

Schubkraft (lbs/kg)Gesamt-Bootsgewicht (kg)**Spannung (V)Preisbewusster MotorEffizienter Motor
30 lbs / 13,6 kgMaximal 35012
34 lbs / 15,4 kgMaximal 40012
40 lbs / 18,1 kg400 – 60012
45 lbs / 20,4 kg450 – 70012
50 lbs / 22,7 kg500 – 80012
55 lbs / 24,9 kg550 – 85012
80 lbs / 36,3 kg800 – 130024keine Angabe

Hallo Sonne

Impressionen zum „Seele baumeln lassen“

Weitere Kriterien, die für die benötigte Schubkraft entscheidend sind

  • Kapazität der Bootsbatterien:

    Ein Elektro-Bootsmotor mit hoher Schubkraft verbraucht bei gleichem Schub viel weniger Strom als ein schwächerer Elektromotor. Für kleine Motoren braucht man also eine viel größere Batterie, wenn man die gleiche Schubkraft über den gleichen Zeitraum abrufen will (zum Beispiel 30 lbs konstant für 4 Stunden). Die Mehrkosten einer deutlich größeren Batterie plus deren Gewichtszuwachs übersteigen übrigens sehr leicht die Mehrkosten für den nächst stärkeren Minn Kota! Für mich ist es daher immer wieder ein Rätsel, warum Angler überhaupt überhaupt noch überlegen, ob der kleinere Motor nicht eventuell doch ausreichend sein könnte.

  • Bootslänge:

    Je länger ein Angelboot ist, desto mehr Schubkraft sollte der Elektro-Bootsmotor leisten. Vor allem wird dadurch die Manövrierfähigkeit verbessert und natürlich ist ein längeres Angelboot in der Regel auch schwerer und benötigt daher mehr Schubkraft.

  • Aufbauten und Windanfälligkeit:

    Je höher die Aufbauten oder die Bordwand sind, desto windanfälliger ist ein Angelboot. Auch dies muss unbedingt beim Kauf eines Elektro-Außenborders berücksichtigt werden.

  • Rumpfform:

    Tief eingeschnittene V-förmige Rümpfe ragen tief ins Wasser und bieten einen entsprechend hohen seitlichen Wasserwiderstand. Eine seitliche Windabdrift wird dadurch verhindert und es muss etwas weniger Schubkraft vom Elektro-Bootsmotor aufgebracht werden. Allerdings wird dieser Effekt durch die schlechtere Manövrierbarkeit von V-Rumpfbooten wieder aufgehoben. Ein Elektro-Bootsmotor benötigt gerade aufgrund des seitlichen Wasserwiderstands viel mehr Schubkraft, um das Angelboot auf der Stelle zu drehen. Genau umgekehrt verhält es sich mit flachen Rümpfen oder gar Schlauchbooten. Die Drehung auf der Stelle ist bei derartigen Angelbooten zwar ein Kinderspiel, doch gleichzeitig ist die seitliche Abdrift bei Wind so hoch, dass wieder mehr Schubkraft benötigt wird.

  • Gewässer und Angeltechnik:

    Insbesondere Wellen, Strömung und Wind sind die entscheidendsten Faktoren bezüglich des Gewässers. Wer auf dem Bodden angelt sollte für sein Angelboot meiner Erfahrung nach durchaus einen doppelt so starken Elektro-Außenbord wählen, wie jemand der mit dem gleichen Boot einen kleinen, windgeschützten Stausee beangelt.
    Ist Schleppangeln geplant, sollte so oder so immer der Elektromotor mit der größten Schubkraft gewählt werden. Zum einen um nötige Geschwindigkeiten zu erreichen, zum anderen sollte das Schleppangeln auch bei möglichst geringem Stromverbrauch stattfinden, um die Bootsbatterien zu schonen (s.o. „Kapazität der Bootsbatterien“).

Fetter Barsch, dank Minn Kota Schubkraft im Elektrobootsmotor

„Barsch Monster und Schaumkronen auf den Wellen – nur dank ausreichender Schubkraft meines Minn Kota war das Angeln unter diesen Bedingungen zum Glück noch möglich.“

Also, wer beim Kauf eines Elektro-Bootsmotors nicht ganz sicher ist, welche Schubkraft sein Minn Kota benötigt, der sollte sich im Zweifel immer für ein stärkeres Modell entscheiden. Die Vorteile auch und gerade bezüglich der Kosten rechtfertigen diese Entscheidung ganz klar. Ein paar Euro in mehr Schubkraft investiert amortisieren sich schnell aufgrund kleinerer benötigter Batterien und eines geringeren Bootsgewichts. Vor allem aber, müssen Sie nach über 200 km Anfahrt ins heilige Anglerland (auch Niederlande genannt) nicht umdrehen, weil der Wind auf einmal etwas stärker war, als angesagt. Das bzw. alleine die Spritkosten für eine derart sinnlose Gondelei mit dem Angelboot, brachten damals bei mir das Fass zum Überlaufen – wutentbrannt wurde der viel zu schwache Elektro-Außenborder noch am Abend der Ankunft vom Angelboot verbannt!

Bild-Quellen: Echolotprofis.de, Tideritter.de

Die besten Antworten auf die wichtigsten Fragen

Fragen unserer Kunden zum Elektro-Bootsmotor & unsere Antworten

Pro 50 kg Bootsgewicht (komplett betankt, ausgerüstet und mit Insassen) brauchst du 3-5 lbs Schubkraft!

Aber Achtung, das ist nur eine grobe Näherung. Viele externe Faktoren, wie Strömung, Wind oder Angelmethode haben großen Einfluss.

  • Strömung
  • Wind
  • Bootsform und Bootsaufbauten
  • Bootsgewicht

Sind die wichtigsten Faktoren. Dazu kommt noch dein persönliches Nutzungsverhalten. Schleppst du? Bist du reiner Vertikalangler, oder Wurfangler?

Auf keinen Fall Autobatterien! Eine Starterbatterie – wer hätte das gedacht – soll einen Motor starten. Dafür muss sie nur für wenige Millisekunden enorme Ströme liefern.

Das ist genau das Gegenteil dessen, was ein Akku für Elektro-Außenborder können soll: Möglichst lang, konstante und eher niedrige Ströme liefern.

Du brauchst spezielle Zyklentypen. Z.B. Deep Cycle AGM oder noch besser Li-Ion Akkus.

Lithium-Akkus haben irre Vorteile in der Langlebigkeit, Gewichtsersparnis und Leistungsfähigkeit. Am Ende sind sie sogar billiger, wenn man sie viele Jahre nutzt!

Die Spannung bestimmt letztendlich die Schubkraft. Je größer dein Boot, desto mehr Spannung brauchst du.

Noch ein Vorteil: Je höher die Spannung / Schubkraft desto effizienter der Motor. Das liegt daran, das der E-Außenborder bei gleicher Drehzahl mehr Schub liefert.

Hubraum statt PS lautet also auch hier die Devise!

Du solltest unbedingt zwischen echten Antriebsmotoren (z.B. Torqeedo) und Trollingmotoren wie Minn Kota unterscheiden.

Ein Trollingmotor (Angel-Elektromotor) ist nicht für dauerhaftes schnelles Fahren konzipiert – auch nicht für Schleppangeln!

Wenn du einen rein elektrischen Antrieb länger unter hohen Lasten nutzen möchtest entscheide dich immer für einen echten Antriebsmotor!

Du kannst einen Akku mit höherer Kapazität verwenden.

Oder die Geschwindigkeit reduzieren (weniger Verbrauch).

Alternativ gleich beim Kauf auf hohe Effizienz achten. Es gibt hier enorme Unterschiede im Wirkungsgrad.

Wie so oft im Leben gilt leider ganz ausdrücklich: Je teurer desto effizienter.

Spitzenreiter ist hier Torqeedo mit gigantischem Abstand.

Je größer die Schubkraft desto weniger muss der Motor bei niedriger Drehzahl arbeiten und desto effizienter fährst du.

Hohe Schubkraft ist also immer effizienter und braucht weniger Akkus!

Elektro-Außenborder werden in der Regel nicht mit einer Leistung sondern mit einer Schubkraft in lbs klassifiziert.

Beispielsweise 55 lbs, was einer Schubkraft von rund 25 kg entspricht.

Achtung: Schub ist eine Kraft, PS eine Leistung. Beides kann man also nicht ineinander umrechnen!

Entsprechend ist ein Vergleich zwischen Schubkraft in lbs und PS nur in einer sehr groben Abschätzung möglich.

Das hängt vor allem von diesen drei Faktoren ab:

  • Der Leistungsaufnahme des Motors
  • Der Geschwindigkeit, die das Boot dabei erreicht
  • Der tatsächlich zur Verfügung stehenden Batteriekapzität

Beispielrechnung: Ein Motor hat eine Stromaufnahme von 50 Ampere.

Dein Akku hat eine Kapazität von 100 Ah ist aber ein Bleiakku. Deshalb stehen dir keine vollen 100 Ah sondern nur ca. 50 Ah zur tatsächlichen Verfügung. 50 Ah : 50 A = 1h

Du kannst also genau 1h mit einer Stromaufnahme von 50 A fahren, bis die 50 Ah verbraucht sind.

Es gibt elektrische Außenborder von zum Beispiel Torqeedo mit bis zu 80 PS! Entsprechend hohe Geschwindigkeiten können erreicht werden – durchaus 90 km/h.

Normale Elektromotoren von zum Beispiel Minn Kota oder Motorguide bringen aber kein Boot in Gleitfahrt. Hier kommst du je nach Schubkraft mit einem 24 Volt Minn Kota zum Beispiel auf ca. 6 km/h. Natürlich ist auch das stark von der Rumpfform des Bootes abhängig.

Viele Elektro-Bootsmotoren gibt es als Langschaft und Kurzschaft-Version.

Bei Bugmotoren für Angelbooten gilt: Der Propeller sollte mindestens 40 cm unter der Wasserlinie sein. Besser mehr! Bei Wellengang hebt sich der Bug oft stark und die Schraube quirlt in der Luft.

Bei Heckspiegelmontage von Elektro-Außenbordern ist die Schaftlänge abhängig von der Bordwandhöhe. Die Schraube sollte idealerweise mit der obersten Spitze des Propellerblatts mindestens 5 cm unter der Wasseroberfläche sein.

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16 Kommentare
  1. Avatar
    Heiko Dietzmann sagte:

    Ich möchte mir ein „Zeepter Big Catch HD 330 zulegen, Motor Terena Migano 62lbs- Schubkraft 2006kg bast das gut zusammen. Motor zwecks Salzwasser. Was meint ihr , bast das gut zusammen. Vielen Dank. Antwort gern auf meine e-mail.

    Antworten
    • Echolotprofis Customer Support
      Echolotprofis Customer Support sagte:

      Hallo Heiko, das ist ein Setup das dich nicht glücklich machen wird. Die salzwassertauglichkeit des Motors, die Schubkraft als auch das Bootsgewicht passen nicht gut für deine Anwendung. Wir schreiben dir eine Nachricht und beraten dich dazu ausführlich.

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  2. Avatar
    Florian Stürzinger sagte:

    Ich versuche mich schlau zu machen, welcher E-Motor und vor allem, was für ein Akku zu uns passen könnte. Unser Alu-Boot ist 4 Meter lang mit einem V-Rumpf. Mit Boot, 8PS-Aussenborder inkl. Tank, zwei erwachsenen Personen, sowie Gepäck und Inhalt kommen wir auf rund 310 KG Gewicht. Nun möchten wir das auf einem See verwenden, an dem wir rund 5 Tage lang ohne Strom sind, da wir fernab von Zivilisation sind. Wir haben ein Auto, welches dort parkiert ist und ein Zelt, aber mehr ist da nicht. Wir brauchen es für das Spinnfischen auf Zander und Hecht. Nachmittags kommt jeweils Wind und Strömung auf. Keinen extremen, aber stark genug, um nicht an Ort und Stelle angeln zu können. Für einen Anker ist es zu tief und hat zu viele Felsen. Was für ein Setup wäre ideal und wie können wir damit eine Woche über die Runden kommen?

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  3. Avatar
    Peter Weinberger sagte:

    Hallo, alle zusammen.

    Ich habe ein 8 m Boot mit Aufbau (ca. 2000 kg), angetrieben von einem 4,3 kw E-Motor (48V) und 2 x 4 Akkus mit je 12 V u 100 Ah.
    Nun möchte ich mir einen 12V Hilfsmotor zulegen, falls der große (wieder) einmal ausfällt, nur um ans nächste Ufer zu gelangen. Gegen Wind zu fahren ist mit dem Aufbau mit einem Hilfsmotor sowieso unmöglich. Für wieviel lbs beim Motor soll ich mich da entscheiden?

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    • Echolotprofis Customer Support
      Echolotprofis Customer Support sagte:

      Hallo Peter, ich würde dir zu einem kleinen Torqeedo Travel inklusive Akku raten.

      Du löst damit mehrere Probleme gleichzeitig:

    • Separate Stromversorgung: Dein Akkusystem solltest du nicht für einen anderen Motor anzapfen, außer der hat ebenfalls 48V
    • Ausreichend Schubkraft: Ist bei deinem Boot mit den Aufbauten eine wichtige Sache. Bitte beachte, wenn der Hauptmotor ausfällt bist du per se in einer Notsituation. Auch wenn es nicht der Plan ist gegen den Wind zu fahren solltest du über ausreichend Schubkraft verfügen, um manövrieren zu können.
    • Antworten
  4. Avatar
    Benny sagte:

    Hallo ich besitze ein Zeepter big Catch 330 Schlauchboot habe 2 Akkus ein 225 ah und eine 110 ah. Bis jetzt hatte ich ein minnkota C2 30lbs die Akkus sind übrigens neu. Meine Frage jetzt welcher Motor würde optimal passen ich bin damit auf Raubfisch aus und ab und an Mal Karpfen Montagen legen aber da nehme ich meistens mein 270er Schlauchboot vielen Dank

    Antworten
    • Echolotprofis Customer Support
      Echolotprofis Customer Support sagte:

      Hallo Benny, das ist recht einfach: Nimm die 55 lbs Schubkraft. Du kannst von mehr Schubkraft nur profitieren.

      Viel effizienter, gerade dann wenn du nicht vollgas gibst
      Längere Batterielaufzeit
      Längere Lebensdauer von Akku und Motor (weil du viel weniger Vollgas gibst)

      Antworten
  5. Avatar
    Thomas sagte:

    Wie viel Schub bräuchte ich denn um mit einem 2,50m Schlauchboot mit 2 Personen auf dem Rhein nicht abzutreiben?
    Ich würde damit von der Aue ans Ufer und wieder zur selben Stelle zurück fahren wollen :)

    Antworten
    • Echolotprofis Customer Support
      Echolotprofis Customer Support sagte:

      Hallo Thomas,

      sehr viel Schubkraft, so viel kann man sagen. Alles andere wäre Spekulation. Es hängt natürlich vor allem von der Strömungsgeschwindigkeit ab, die ja je nach Wasserstand und Region gerade im Rhein extrem unterschiedlich ist. Wenn das so wie hier bei uns (Düsseldorf/Bonn) ist, wirst du nur mit einem Torqeedo mit mindestens 1,5 – besser 3 PS hinkommen.

      Antworten
  6. Avatar
    Mark Bökert sagte:

    Moin,
    wie pflege ich meinen Elektro Außenborder? Wie, wo und womit schmiere ich die Welle?
    Muss ich den Motor zerlegen??

    Danke
    Mark

    Antworten
    • Echolotprofis Customer Support
      Echolotprofis Customer Support sagte:

      Hallo Mark, bitte lese die Bedienungsanleitung deines Elektro Außenborders, dort wird alles drin stehen. Generell müssen kleine Elektro Außenborder i.d.R. nicht gewartet oder gar geschmiert werden.

      Das hier solltest du immer machen: Nach jedem Gebrauch mit Süßwasser reinigen, prüfen ob sich Angelschnur oder andere Dinge an der Welle verfangen haben und trocken lagern.

      Leistungsfähige Elektromotoren wie Torqeedo mit mehreren PS müssen je nach Nutzung nach einer bestimmten Zeit (z.B. 5 Jahre) oder nach einer gewissen Anzahl Betriebsstunden gewartet werden. Auch hier erteilt die Bedienungsanleitung exakte Auskunft.

      Antworten
  7. Avatar
    Dan sagte:

    Hallo,

    Ich wollte mal fragen, ob diese Kombi brauchbar ist.
    Speziell, ob der EMotor dafür passt.
    Ich habe ein Schlauchboot der Marke SportsArt in einer Länge von 320. Ich nutze es zu zweit und wenn ich richtig gerechnet habe ist das Gesamtgewicht mit Motor, Batterien, Tackle und 2 Personen etwa 350kg.
    Ich möchte daran einen Rhino VX 54 kurz in der Stufenlos Version betreiben.
    Geangelt werden soll auf kleinen Seen und in der Peene (wenig Strömung)

    Antworten
    • Echolotprofis Customer Support
      Echolotprofis Customer Support sagte:

      Hallo Dan, das wird passen, so lange die Strömung wirklich gering ist und auch nicht sehr starker Wind herrscht. Auf dem See selbst ist es gar kein Problem. Achte auf ordentliche Akkus – das wird immer unterschätzt.

      Antworten
  8. Avatar
    Tim sagte:

    Hallo,

    ich habe eine ungewöhnliche Frage. Ich habe ein kleines 1-Mann Schlauchboot mit 1,8m mit Motorspiegel für Motoren bis 2,5PS für das Auslegen von Montagen und Futterplatz anlegen beim Angeln. Ich würde mir gern noch ein Schlauchboot für 2 – 3 Personen zulegen, aber möglichst weit unter 3m. Keine großen Ausflüge aber auch mal im Fluss.
    Ich möchte mit einem Elektromotor beide Boote betreiben können.
    Wäre ein Rhino VX 54 oder BLX 70 für das kleine Boot zu schwer oder gibt es andere Nachteile? Ich würde mir halt gern einen stufenlosen am besten brushless zulegen wollen und die gibt es nicht kleiner.
    Danke im Voraus.

    Antworten
    • Echolotprofis Customer Support
      Echolotprofis Customer Support sagte:

      Hallo Tim,

      mach dir keine Sorgen um das Gewicht eines Elektromotors. Der Akku spielt hier eine wesentlich größere (gewichtigere) Rolle und ich würde daher zu einer Lithium-Ion Lösung raten wie die Rebelcell AV Akkus. Rufe unseren Kundensupport dazu einfach an.

      Was den Motor angeht nimm bitte den 70er, da du mehr Schubkraft benötigen wirst.

      Antworten

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