Der Einfluss von Luftblasen auf Echolote und Fischfinder

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Angler fragen uns immer wieder, warum das Display vom Echolot auf einmal voll mit Signalen ist und noch nicht einmal mehr eine Bodenlinie angezeigt wird. Fragt man dann, wo das Echolot benutzt wurde, als das Phänomen auftrat, führt die Spur fast immer zu Luftblasen im Wasser.

Ultraschallsignale, die vom Echolot bzw. dem Echolotgeber ausgesendet werden, gehen bis zum Gewässergrund und werden von diesem reflektiert. Auf dem Display des Fischfinders wird so die Bodenlinie dargestellt. Alle Objekte im Wasser, die auf diesem Weg liegen, reflektieren oder streuen die Ultraschallsignale und werden auf dem Echolot als Signal dargestellt.

Extrem stark tritt dieser Effekt bei Luftblasen im Wasser auf. Die Oberfläche von Luftblasen reflektiert das vom Echolot ausgesendete Signal fast vollständig zurück oder die Blase selbst dämpft das Signal fast vollständig. In beiden Fällen entsteht ein starkes Signal auf dem Echolot.

Merke: Auch kleinste Luftblasen im Wasser erzeugen ein starkes Signal auf dem Echolot oder Fischfinder!

In welchen Situationen kommt es auf dem Echolot also nun dazu, dass vor lauter Signalen der Bildschirm fast zu explodieren scheint und keine Bodenlinie mehr angezeigt wird? Hier liefern wir Erklärungen für die drei häufigsten Fälle von Störsignalen auf dem Echolot durch Luftblasen:

Ein Boot hat kurz zuvor den Weg des Angelbootes gekreuzt

Durch den Propeller des Bootsmotors entstehen Verwirbelungen und Luftblasen im Wasser. Kreuzen wir mit dem Echolot genau die Spur des Bootes, werden die Blasen auf dem Echolot als Wolke dargestellt. Noch deutlicher kann man dies in der Side Imaging Ansicht erkennen. Da hier ein größerer Gewässerabschnitt vom Echolot gescannt wird, kann man die Blasenspur des Bootes gut erkennen.

Durch den Propeller des Bootsmotors entstehen Verwirbelungen und Luftblasen im Wasser. Kreuzen wir mit dem Echolot genau die Spur des Bootes, werden die Blasen auf dem Echolot als Wolke dargestellt. Noch deutlicher kann man dies in der Side Imaging Ansicht erkennen. Da hier ein größerer Gewässerabschnitt vom Echolot gescannt wird, kann man die Blasenspur des Bootes gut erkennen.

Aufstoppen des Angelbootes mit dem Außenborder

Ein Klassiker für jeden Echolot-Angler: Man erreicht mit dem Angelboot einen interessanten Platz, den man auf dem Echolot gesehen hat und zack, ist man auch schon drüber gefahren. Kurzerhand wird der Rückwärtsgang eingelegt und einmal ordentlich Gas gegeben. Doch kaum fährt das Angelboot auch nur einen Meter rückwärts, ist der Bildschirm vom Echolot auf einmal voll von Störsignalen. Deren Ursache ist das Schraubenwasser, genauer die Luftblasen, die die Schraube beim Abbremsen bzw. Rückwärtsfahren unter den Geber des Echolotes wirbelt.

Aufstoppen des Angelbootes mit dem Außenborder

Unterhalb eines Wehres kann man vom Angelboot aus Sternstunden erleben. Kleine Fische werden durch die starken Strömungen, durch Turbinen oder den freien Fall verletzt. Das wissen die Raubfische und halten sich gerne in großen Mengen unterhalb von Wehren auf. Das Echolot kann man hier aber eigentlich ausgeschaltet lassen. Zumindest wenn die Strömung stark ist und das Wasser über die Staumauer rauscht. Es ist dann so voll mit Luftblasen, dass trotz hervorragender Target Separation moderner Echolote oder gar dem Einsatz von Chirp-Technologie der Bildschirm vor Signalen überquillt und einzelne Fischsicheln gar nicht identifiziert werden können. Auch die Bodenlinie kann vom Echolot in so einem Fall häufig gar nicht mehr dargestellt werden. Also, wann immer Sie an einem Wehr mit dem Boot angeln, wundern Sie sich nicht, wenn es Störsignale und Rauschen auf dem Fischfinder gibt.

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